SyrienKultur · Glaube · Geschichte

Gemeinschaften & Zivilisationen

Syriens Gemeinschaften und Zivilisationen – Geschichte, Orte und Erbe

Religiöse Stätten aller Gemeinschaften, die Museen aller 14 Gouvernements und die Schlachten, die Syrien verändert haben – jeweils mit Zustand, Datum und Quelle.

Gemeinschaften und Zivilisationen 55

Völker, Sprachen, Glaubensrichtungen und Zivilisationen, die Syrien geprägt haben – mit den Orten, die mit ihnen verbunden sind.

Diese Kategorien beschreiben Geschichte, Sprache und Glauben – keine ausschließlichen Identitäten. Viele Syrer gehören mehreren an, und manche Namen bezeichnen Zivilisationen der Vergangenheit.

Araber

عرب ʿArab

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Arabischsprachige Menschen bilden die große Mehrheit der Bevölkerung Syriens. Die arabische Identität wird vor allem durch die arabische Sprache bestimmt und umfasst mehrere Religionsgemeinschaften.

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Kurden

Kurden (کورد); Sprache Kurmancî

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Kurden sind die größte ethnische Minderheit Syriens. Sie leben vor allem im Gebiet Kurd Dagh/Afrin, in Kobani und in der Dschazira; alte Gemeinden gibt es in Aleppo und Damaskus. Die meisten sind sunnitische Muslime und sprechen kurdisches Kurmandschi.

3 dokumentierte Orte

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Turkmenen

Türkmen

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Syrische Turkmenen stammen von turksprachigen (oghusischen) Gruppen ab, die sich ab der Seldschukenzeit ansiedelten. Sie leben vor allem im Norden entlang der türkischen Grenze, in den Bergen von Latakia, rund um Homs und im Golangebiet. Viele sprechen heute Arabisch.

3 dokumentierte Orte

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Armenier

Հայեր Hayer

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Die armenische Gemeinschaft Syriens hat ihr Zentrum in Aleppo und stammt größtenteils von Überlebenden des Völkermords von 1915 ab, die als Flüchtlinge nach Syrien kamen. Sie bewahrte eigene Kirchen, Schulen und Presse, ist aber seit 2011 stark geschrumpft.

15 dokumentierte Orte

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Assyrer

ܐܬܘܪܝܐ Āthorāyē / ܣܘܪܝܝܐ Sūrāyē

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

In Syrien bezeichnet „Assyrer“ vor allem die neuaramäischsprachigen Christen des Chabur-Tals – Flüchtlinge aus dem Irak, die in den 1930er-Jahren angesiedelt wurden – sowie Gemeinden der Kirche des Ostens in der Dschazira. Der Name ist Teil einer größeren Namensdebatte unter Christen syrischer Tradition.

14 dokumentierte Orte

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Syrer / Aramäer (Suryoye)

ܣܘܪܝܝܐ Suryoye; manche auch ܐܪܡܝܐ Oromoye (Aramäer)

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Syriaken (Suryoye) sind Christen der Syrisch-Orthodoxen und der Syrisch-Katholischen Kirche, deren Herkunftssprache Aramäisch/Syrisch ist. Viele in der Dschazira stammen von Flüchtlingen aus dem Tur Abdin ab. Manche verstehen sich als Aramäer, andere als Assyrer.

13 dokumentierte Orte

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Chaldäer

ܟܠܕܝܐ Kaldāyē

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Chaldäer sind zunächst Mitglieder der Chaldäisch-Katholischen Kirche, einer katholischen Ostkirche in der Tradition der Kirche des Ostens. Manche verwenden den Namen auch als ethnische Bezeichnung. In Syrien gibt es kleine chaldäische Gemeinden in Aleppo und in der Dschazira.

2 dokumentierte Orte

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Tscherkessen

Адыгэ Adyghe

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Tscherkessen sind Nachkommen muslimischer Flüchtlinge aus dem Nordwestkaukasus, die von den Osmanen im späten 19. Jahrhundert umgesiedelt wurden, vor allem ins Gebiet Golan/Quneitra, in die Nähe von Damaskus und nördlich von Homs. Die meisten wurden 1967 vom Golan vertrieben.

4 dokumentierte Orte

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Tschetschenen

Нохчий Noxçiy

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Eine kleine tschetschenische Gemeinschaft stammt von Einwanderern aus dem Nordkaukasus aus dem 19. Jahrhundert ab und ist historisch mit Ras al-Ayn und der Dschazira verbunden. Sie darf nicht mit ausländischen tschetschenischen Kämpfern verwechselt werden, die nach 2011 nach Syrien kamen.

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Palästinenser in Syrien

فلسطينيون Filasṭīniyyūn

Ethnische und sprachliche Gemeinschaften

Palästina-Flüchtlinge kamen vor allem 1948 aus dem Norden Palästinas nach Syrien. Das UNRWA betreut sie in einem Dutzend Lagern und Siedlungen; das größte ist Jarmuk in Damaskus. Der Krieg nach 2011 traf die Gemeinschaft schwer.

0 dokumentierte Orte

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Beduinen

بدو badw (Sg. badawī)

Kulturelle und soziale Gemeinschaften

Beduinen sind arabischsprachige, traditionell als Hirten lebende Stämme der syrischen Steppe und Wüste. Die meisten sind heute sesshaft, doch Stammesverwandtschaft und Stammesführung bleiben gesellschaftlich und politisch wichtig.

1 dokumentierte Orte

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Dom

Dom, Dummi, Deman (Sprache: Domari)

Kulturelle und soziale GemeinschaftenEthnische und sprachliche Gemeinschaften

Die Dom sind ein an den Rand gedrängtes, historisch mobiles Volk, das mit den Roma verwandt ist. Sie sprechen Domari und daneben Arabisch, Kurdisch oder Türkisch. Außenstehende nennen sie meist Nawar, Qurbat, Zatt oder Ghajar – Bezeichnungen, die als abwertend gelten.

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Sunnitische Muslime

أهل السنة والجماعة (Ahl al-Sunna wa-l-Jamāʿa)

Religiöse Gemeinschaften

Sunnitische Muslime bilden die große Mehrheit der Bevölkerung Syriens. Zu ihnen gehören Araber, Kurden, Tscherkessen, Tschetschenen und ein Teil der Turkmenen. Zu ihrem Erbe zählen die Umayyaden-Moschee in Damaskus, die großen Moscheen von Aleppo, Hama und Raqqa sowie Sufi-Schreine und -Konvente.

16 dokumentierte Orte

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Zwölferschiiten

الشيعة الإمامية (al-Shīʿa al-Imāmiyya)

Religiöse Gemeinschaften

Zwölfer-Schiiten sind eine kleine Minderheit. Sie leben rund um Damaskus, Aleppo und Homs sowie in mehreren mehrheitlich schiitischen Orten in den Gouvernements Idlib und Aleppo. In Damaskus liegen bedeutende schiitische Pilgerschreine, vor allem Sayyida Zaynab und Sayyida Ruqayya.

10 dokumentierte Orte

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Alawiten

العلويون (al-ʿAlawiyyūn); die ältere Fremdbezeichnung Nusairier (نصيري) wird heute oft abwertend gebraucht

Religiöse Gemeinschaften

Die Alawiten sind eine Religionsgemeinschaft, die ihre Lehre auf Ibn Nusayr (9. Jahrhundert) und al-Khasibi (gest. in Aleppo um 969) zurückführt. Sie sind die vorherrschende Gruppe im syrischen Küstengebirge und leben auch in Latakia, Tartus, Homs, Hama und Damaskus.

2 dokumentierte Orte

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Ismailiten

الإسماعيلية (al-Ismāʿīliyya)

Religiöse Gemeinschaften

Ismailitische Schiiten leben vor allem in Salamiyya (Hama), dem frühen Zentrum der ismailitischen Mission, aus der das Fatimidenkalifat hervorging. Kleinere Gruppen leben im Küstengebirge südlich der alawitischen Kerngebiete. Die Ismailiten von Salamiyya folgen den nizaritischen Qasim-Schahi-Imamen (den Aga Khans); Salamiyya ist auch ein Pilgerort für Dawudi-Bohras (Mustali).

11 dokumentierte Orte

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Drusen

الموحدون (al-Muwaḥḥidūn, „Bekenner der Einheit Gottes“)

Religiöse Gemeinschaften

Die Drusen sind eine geschlossene Religionsgemeinschaft, die um 1017 im fatimidischen Kairo aus der ismailitischen Lehre hervorging. In Syrien bilden sie die Mehrheit im Gouvernement as-Suwaida (Dschabal ad-Drus). Sie leben auch bei Damaskus (Dscharamana, Sahnaya), im Dschabal al-Summaq in Idlib und an der Ostseite des Hermon.

4 dokumentierte Orte

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Murschidiyya

المرشديون (al-Murshidiyyūn)

Religiöse Gemeinschaften

Die Murschidiyya ist eine syrische Religionsgemeinschaft, die in den 1920er-Jahren um Salman al-Murschid entstand. Sie begann als Abspaltung der Alawiten und wurde später eine eigenständige Gemeinschaft. Ihre Mitglieder leben vor allem in den Gouvernements Latakia und Homs, in der Ghab-Ebene bei Hama sowie in Damaskus und Umgebung.

0 dokumentierte Orte

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Christen in Syrien

Religiöse Gemeinschaften

Das Christentum in Syrien reicht bis in die apostolische Zeit zurück: Die Bekehrungsgeschichte des Paulus spielt in Damaskus, und in Dura Europos liegt die älteste bekannte Hauskirche. Heute gehören Christen ostorthodoxen, orientalisch-orthodoxen, ostkatholischen und lateinisch-katholischen, assyrischen und protestantischen Kirchen an. Ihre Zahl ist seit 2011 stark gesunken.

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Griechisch-orthodoxe Christen (Patriarchat von Antiochien)

روم (Rūm)

Religiöse Gemeinschaften

Die Griechisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien ist die größte christliche Konfession in Syrien; ihr Patriarch residiert seit 1342 in Damaskus. Ihre Gläubigen leben in Damaskus, Aleppo, Homs, im Wadi al-Nasara, in Safita, Maaloula, Saidnaya, Tartus, Latakia und as-Suwaida.

12 dokumentierte Orte

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Syrisch-orthodoxe Christen

ܣܘܪܝܝܐ (Suryoye) – Standardwiedergabe, nicht in einer abgerufenen Quelle verifiziert

Religiöse Gemeinschaften

Die Syrisch-Orthodoxe Kirche ist die größte orientalisch-orthodoxe Kirche in Syrien; ihre Liturgie ist syrisch. Ihr Patriarchat hat seit 1959 seinen Sitz an der St.-Georgs-Kathedrale in Bab Tuma, Damaskus. Ihre Gläubigen leben vor allem in al-Hasaka und Qamischli, Homs, Aleppo und Damaskus.

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Armenisch-apostolische Christen

Հայ Առաքելական Եկեղեցի (Hay Arakʿelakan Ekeghetsʿi)

Religiöse Gemeinschaften

Die Armenisch-Apostolische Kirche ist die zweitgrößte orientalisch-orthodoxe Kirche in Syrien. Die meisten ihrer Gläubigen leben in Aleppo, andere in Damaskus und in der Dschazira. In Deir ez-Zor stand eine Gedenkkirche für den Völkermord an den Armeniern, die 2014 vom Islamischen Staat zerstört wurde.

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Melkitische griechisch-katholische Christen

Religiöse Gemeinschaften

Die Melkitische Griechisch-Katholische Kirche trennte sich 1724 vom Griechisch-Orthodoxen Patriarchat von Antiochien, als sie die Gemeinschaft mit Rom einging. Ihr Patriarchat befindet sich in Damaskus an der Kathedrale Mariä Entschlafung; Eparchien bestehen in Aleppo, Homs, Latakia und Bosra-Hauran.

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Syrisch-katholische Christen

Religiöse Gemeinschaften

Die Syrisch-Katholische Kirche ist eine katholische Ostkirche des westsyrischen Ritus und in Aleppo, al-Hasaka und Damaskus vertreten. Zu ihrem Erbe gehören das Wüstenkloster Deir Mar Musa und das Kloster Mar Elian in al-Qaryatayn.

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Maroniten

Religiöse Gemeinschaften

Die Maronitische Kirche steht mindestens seit dem 12. Jahrhundert in Gemeinschaft mit Rom und hat eine syrische Liturgie. Historisch hatte sie eine kleine Gemeinde im Raum Aleppo. Ihre syrische Kathedrale ist St. Elias in al-Dschdeide.

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Armenisch-katholische Christen

Religiöse Gemeinschaften

Die Armenisch-Katholische Kirche ist eine katholische Ostkirche, die in Aleppo, Raqqa und der Dschazira vertreten ist. Die Märtyrerkirche in Raqqa, die der Islamische Staat in Brand gesteckt hatte, wurde 2021 wieder aufgebaut.

4 dokumentierte Orte

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Chaldäisch-katholische Christen

Religiöse Gemeinschaften

Die Chaldäisch-Katholische Kirche, eine ostsyrische katholische Ostkirche, ist in Syrien präsent, seit Assyrer aus Diyarbakır im 16. Jahrhundert nach Aleppo zogen. Die Chaldäische Eparchie Aleppo wurde 1957 gegründet.

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Assyrische Kirche des Ostens

Religiöse Gemeinschaften

Die Mitglieder der Assyrischen Kirche des Ostens in Syrien sind fast alle Sureth sprechende Assyrer. Sie leben vor allem in den Dörfern des Chabur-Tals bei Tell Tamr und stammen größtenteils von Flüchtlingen ab, die sich nach dem Massaker von Simele im Irak 1933 dort niederließen.

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Römisch-katholische (lateinische) Christen

Religiöse Gemeinschaften

Katholiken des lateinischen Ritus bilden in Syrien eine kleine Gemeinschaft unter dem Apostolischen Vikariat Aleppo, das 1762 errichtet und lange von Franziskanern geleitet wurde. Sein früherer Sitz war die Kathedrale des hl. Franz von Assisi in Aleppo.

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Protestantische und evangelikale Christen

Religiöse Gemeinschaften

Protestanten bilden eine kleine Minderheit, die aus evangelikalen Missionen des 19. Jahrhunderts hervorging. Die wichtigsten Kirchen sind die reformierte Nationale Evangelische Synode von Syrien und Libanon und die armenisch-evangelischen Kirchen Aleppos.

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Jesiden

Êzidî

Religiöse Gemeinschaften

Die Jesiden sind eine Kurmandschi sprechende Religionsgemeinschaft. Ihr höchstes göttliches Wesen ist Malak Ta'us, der Engel Pfau, ihr zentraler Heiliger ist Scheich Adi. In Syrien lebten sie vor allem in Dörfern des Bezirks Afrin (STJ nennt 23); die meisten leben heute im Nordosten.

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Syrische Juden

Musta'arabim (einheimische Misrachim) und Sephardim

Religiöse Gemeinschaften

Juden lebten seit der Antike in Syrien: Die Synagoge von Dura-Europos aus dem Jahr 244 n. Chr. ist eine der ältesten bekannten. Große Gemeinden gab es in Damaskus und Aleppo, eine kleinere in Qamischli. Fast alle wanderten nach 1948 und besonders nach 1992 aus; nur wenige sind geblieben.

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Samaritaner (historische Gemeinde in Syrien)

Religiöse Gemeinschaftenhistorisch

Kleine samaritanische Gemeinden lebten seit frühislamischer Zeit in Syrien, vor allem in Damaskus und Aleppo. Die Gemeinde von Damaskus zerfiel im frühen 17. Jahrhundert, ihre Überlebenden kehrten nach Nablus zurück. Heute leben keine Samaritaner in Syrien.

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Mandäer

Religiöse Gemeinschaften

Die Mandäer sind eine Religionsgemeinschaft, deren historisches Zentrum im Irak liegt. Nach 2003 suchten viele irakische Mandäer Zuflucht in Syrien und Jordanien. 2015 sollen noch etwa 1.000 in Syrien gelebt haben.

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Eblaiter (Ebla)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Ebla auf dem Tell Mardikh südwestlich von Aleppo war ein bronzezeitliches Königreich, das um 2600–2240 v. Chr. Nordsyrien beherrschte. Sein Archiv mit etwa 20.000 Keilschrifttafeln gehört zu den großen Funden der Archäologie des Vorderen Orients. Es handelt sich um eine historische Zivilisation, nicht um ein heutiges Volk.

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Amoriter

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Die Amoriter waren ein semitischsprachiges Volk, das von etwa 2000 bis 1600 v. Chr. Mesopotamien, Syrien und Palästina beherrschte. Zu ihren Königreichen in Syrien gehörten Mari am Euphrat, Qatna bei Homs, Halab (Aleppo) und Schubat-Enlil (Tell Leilan). Es handelt sich um ein historisches Volk, nicht um eine heutige Gemeinschaft.

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Akkader (Präsenz in Syrien)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Das Akkadische Reich Mesopotamiens kontrollierte um 2300–2100 v. Chr. Teile Nordostsyriens. Seine Herrschaft ist in Tell Brak (Nagar) mit dem festungsartigen „Palast des Naram-Sin“ und in Tell Leilan (Schechna) belegt. Es handelt sich um ein historisches Reich, nicht um ein heutiges Volk.

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Hurriter und Mittani

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Die Hurriter gründeten Stadtstaaten am oberen Chabur, allen voran Urkesch (Tell Mozan). In der Spätbronzezeit lag das Zentrum des Mitanni-Reichs, in dem ein indoiranischer Adel über Hurriter herrschte, in der Chabur-Region. Es handelt sich um historische Völker, nicht um heutige Gemeinschaften.

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Hethiter und syro-hethitische (luwisch-aramäische) Staaten

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Das Hethiterreich Anatoliens kontrollierte Nordsyrien ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. über Vasallen wie Ugarit und das Vizekönigtum in Karkemisch. Nach seinem Zusammenbruch beherrschten luwische und aramäische „syro-hethitische“ Staaten, die luwische Hieroglyphen nutzten, die Region bis zur assyrischen Eroberung. Es handelt sich um historische Staaten, nicht um heutige Völker.

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Kanaanäer der syrischen Küste (Ugarit)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Ugarit (Ras Schamra) bei Latakia war ein spätbronzezeitliches Hafenkönigreich. Seine Schreiber entwickelten um 1400 v. Chr. ein Keilschriftalphabet mit 30 Zeichen. Seine Texte, darunter der Baal-Zyklus, sind eine Schlüsselquelle für die Religion der Levante in der Bronzezeit. Ugarit wird oft zu den Kanaanäern gezählt; es handelt sich um eine historische Zivilisation, nicht um ein heutiges Volk.

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Phönizier (Arwad und Amrit)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Arwad, eine Insel vor Tartus, war eine phönizische Seestadt mit eigener Flotte und Herrschaft über Orte auf dem Festland, allen voran Amrit (Marathos). In Amrit sind der in den Fels gehauene Ma'abed-Tempel für Melqart und Eschmun sowie die al-Maghazil genannten Turmgräber erhalten. Es handelt sich um eine historische Zivilisation.

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Aramäer (aramäische Königreiche)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Die Aramäer waren ein Bund aramäischsprachiger Stämme, die ab dem späten 11. Jahrhundert v. Chr. in ganz Syrien Königreiche gründeten, darunter Aram-Damaskus, Bit Adini, Bit Bahiani (Guzana), Hamath und Arpad. Bis 720 v. Chr. eroberte Assyrien sie, doch ihre Sprache verbreitete sich im ganzen Vorderen Orient. Die antiken Königreiche sind historisch; die heutigen aramäischsprachigen Christen werden an anderer Stelle behandelt.

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Assyrer im antiken Syrien (mittel- und neuassyrisches Reich)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Assyrien beherrschte ab dem 13. Jahrhundert v. Chr. den Chabur und den mittleren Euphrat und eroberte im 9.–8. Jahrhundert v. Chr. die aramäischen und syro-hethitischen Staaten Syriens. Zu den Provinzzentren gehörten Dur-Katlimmu, Til Barsip (Kar-Salmanassar) und Guzana. Es handelt sich um ein historisches Reich; die heutigen Assyrer werden im Abschnitt über ethnische Gruppen behandelt.

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Achämenidische Perser (Satrapie 'Jenseits des Flusses')

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Nach 539 v. Chr. gehörte Syrien als Eber-Nari, „Jenseits des Flusses“, zum Perserreich der Achämeniden – zunächst mit Babylonien vereint, später als eigene Satrapie. Phönizische Städte wie Arwad behielten unter persischer Herrschaft ihre Selbstverwaltung bis zur Eroberung durch Alexander. Es handelt sich um ein historisches Reich.

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Hellenistische Griechen und Seleukiden

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Nach Alexander gründete der makedonische Feldherr Seleukos I. 312 v. Chr. das Seleukidenreich, ab 240 v. Chr. mit Antiochia als Hauptstadt. Im heutigen Syrien gründeten oder erneuerten die Seleukiden Apameia, Dura-Europos und Nikephorion (Raqqa). Es handelt sich um eine historische Dynastie und Siedlerbevölkerung.

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Nabatäer

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Das Nabatäerreich mit Zentrum in Petra reichte bis in den Hauran im Süden Syriens, wo Bosra seine nördliche Hauptstadt war, und kontrollierte kurzzeitig Damaskus (85–71 v. Chr.). Rom annektierte es 106 n. Chr. Es handelt sich um ein historisches Volk.

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Römer (Provinzen Syria und Arabia)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Pompeius machte Syrien 63 v. Chr. zur römischen Provinz, und Bosra wurde nach 106 n. Chr. Hauptstadt der Provinz Arabia. Das römische Syrien hinterließ Theater, Tempel, Säulenstraßen und die Stadt Philippopolis, die Kaiser Philippus Arabs erbauen ließ. Es handelt sich um ein historisches Reich.

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Palmyrener

TDMR / TDMWR (Tadmor)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Palmyra (Tadmor), eine Oasenstadt, die schon in den Archiven von Mari genannt wird, wurde durch den Karawanenhandel zwischen dem Römischen Reich, Persien, Indien und China reich. Ihre aramäischsprachigen Bürger schufen eine eigenständige Kunst und unter Zenobia kurzzeitig ein Reich, bevor Aurelian die Stadt 273 dem Erdboden gleichmachte. Es handelt sich um eine historische Zivilisation.

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Byzantiner (oströmisches Syrien)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

In der Spätantike gehörte Syrien zum Oströmischen (Byzantinischen) Reich und war überwiegend christlich. Zu seinem Erbe gehören die Toten Städte des Kalksteinmassivs, die Wallfahrtskirche des Simeon Stylites und die ummauerte Pilgerstadt Resafa-Sergiopolis. Die byzantinische Herrschaft endete mit der arabischen Eroberung 634–638.

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Ghassaniden

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Die Ghassaniden oder Dschafniden waren ein arabisch-christlicher Stammesbund, der Byzanz als Grenzverbündete und Phylarchen diente. Ihre Hauptstadt war Dschabiya im Golan. Sie förderten die miaphysitische Kirche und das Pilgerzentrum Resafa. Es handelt sich um ein historisches Volk.

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Frühislamische Kalifate und Dynastien (Umayyaden, Abbasiden, Hamdaniden)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Damaskus war die Hauptstadt des Umayyaden-Kalifats (661–750), dessen Große Moschee zu den prägenden Bauwerken des Islam wurde. Der Abbasidenkalif Harun ar-Raschid residierte in Raqqa (796–809), und der Hamdanide Saif ad-Daula herrschte im 10. Jahrhundert über Aleppo. Es handelt sich um historische Dynastien, nicht um heutige Gemeinschaften.

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Kreuzfahrerstaaten (Franken) und Ritterorden

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Zwischen 1098 und 1291 beherrschten das Fürstentum Antiochia und die Grafschaft Tripolis die syrische Küste und ihr Hinterland. Johanniter und Templer besetzten Burgen wie Krak des Chevaliers, Margat und Chastel Blanc. Der letzte Stützpunkt der Kreuzfahrer, die Insel Arwad, fiel 1302 an die Mamluken. Es handelt sich um eine historische Präsenz.

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Ayyubiden und Mamluken

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Die sunnitische Ayyubiden-Dynastie, gegründet von Saladin kurdischer Herkunft, beherrschte im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert den größten Teil Syriens. Ab 1260 folgte das Mamlukensultanat, bis zum osmanischen Sieg bei Mardsch Dabiq 1516. Ihre Zitadellen, Medresen und Mausoleen prägen die Altstädte von Damaskus und Aleppo. Es handelt sich um historische Dynastien.

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Osmanen (osmanisches Syrien)

Zivilisationen und historische Völkerhistorisch

Selim I. eroberte Syrien, nachdem er 1516 die Mamluken bei Mardsch Dabiq besiegt hatte; es blieb bis zum Ersten Weltkrieg osmanisch. Laut UNESCO stammt der Großteil der historischen Bausubstanz der Altstadt von Damaskus aus der Zeit nach der osmanischen Eroberung. Es handelt sich um ein historisches Reich; Turkmenen und andere Gemeinschaften werden gesondert behandelt.

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Orte erkunden 246

Ein Ort kann zu mehreren Gemeinschaften gehören. Filtern nach Gemeinschaft, Gouvernement, Zeitraum oder Art.

Wer liegt hier begraben? – Grad der Sicherheit

Nicht jeder Schrein ist ein Grab. Jeder Ort ist nach den Belegen eingestuft, die die Quellen hergeben; Prozentangaben werden nicht verwendet.

Grab historisch bestätigt 8

  • Mausoleum Saladins

    Damascus (beside the Umayyad Mosque), Damaskus

    Hier begraben sein soll: Saladin (Salah al-Din al-Ayyubi)

    Belege: Saladin starb 1193 in Damaskus; das Mausoleum neben der Umayyaden-Moschee wurde 1196 für ihn errichtet. Sein ayyubidischer Holzsarkophag ist darin bis heute erhalten. Seine Beisetzung hier ist Teil der lückenlosen historischen Überlieferung; eine konkurrierende Zuschreibung gibt es nicht.

    Quellen
  • Mu'awiya ibn Abi Sufyan zugeschriebene Grabstätte (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Mu'awiya ibn Abi Sufyan

    Belege: Die frühen arabischen Geschichtswerke geben, wie die TDV zusammenfasst, an, dass er im April 680 in Damaskus starb und auf dem Friedhof Bab al-Saghir begraben wurde; eine konkurrierende Grabstätte wird nicht berichtet. Das bestätigt die Beisetzung auf dem Friedhof; das heute gezeigte Grab selbst ist archäologisch nicht überprüft.

    Quellen
  • Grab des Imam an-Nawawi

    Nawa, Daraa

    Hier begraben sein soll: Yahya ibn Sharaf al-Nawawi

    Belege: Sein Schüler Ibn al-Attar hält in einer zeitgenössischen Biografie fest, dass al-Nawawi im Dezember 1277 in Nawa starb und am nächsten Morgen dort begraben wurde. Das Grab wurde im Januar 2015 abgerissen.

    Quellen
  • Grab des Kalifen Umar ibn Abd al-Aziz

    Deir Sharqi (bei Maarat al-Numan), Idlib

    Hier begraben sein soll: Umar ibn Abd al-Aziz (Umar II)

    Belege: Die Encyclopaedia of Islam (Cobb) gibt an, dass Umar II. 720 in Dayr Sim'an bei Ma'arrat al-Nu'man auf Land starb, das er gekauft hatte, und dort begraben wurde; die Ruinen seines Grabes seien noch sichtbar. Die Gleichsetzung von Dayr Sim'an mit dem heutigen Deir Sharqi ist die übliche, wurde hier aber nicht gesondert überprüft.

    Quellen
  • Moschee und Grabmal des Muhyiddin Ibn Arabi

    Damascus (al-Salihiyya, Mount Qasiyun), Damaskus

    Hier begraben sein soll: Muhyi al-Din Ibn Arabi

    Belege: Ibn Arabi starb im November 1240 in Damaskus und wurde im Familienfriedhof der Banu al-Zaki in Salihiyya am Berg Qasiyun beigesetzt. Die Beisetzung veranlasste sein Schüler Ibn al-Zaki; sie ist in der biografischen Überlieferung festgehalten. Die heutige Moschee entstand rund um dieses belegte Grab.

    Quellen
  • Madrasa az-Zahiriyya (Mausoleum des Baibars)

    Damascus (al-Amara, near the Umayyad Mosque), Damaskus

    Hier begraben sein soll: al-Zahir Baybars · al-Sa'id Barakah, son of Baybars

    Belege: Baibars starb 1277, wurde zunächst vorläufig in der Zitadelle von Damaskus beigesetzt und dann im Kuppelmausoleum dieser Medrese bestattet. Erbaut hatte sie sein Sohn al-Sa'id Baraka, der 1280 ebenfalls dort begraben wurde. Die Stiftung und ihre Baugeschichte sind dokumentiert (Leiser 1984; ArchNet).

    Quellen
  • Alter jüdischer Friedhof von Damaskus

    Damascus (south of the old city wall), Damaskus

    Belege: Gemeindefriedhof der Juden von Damaskus: ein echter Begräbnisplatz, der Berichten zufolge teilweise überbaut und später beschädigt wurde. Einzelne Grabzuschreibungen werden hier nicht bewertet.

    Quellen
  • Jesidischer Friedhof von Qibar

    Qibar, Aleppo · Lage nicht gezeigt (sensibel)

    Belege: Gemeinschaftlicher jesidischer Friedhof: eine tatsächliche Begräbnisstätte der örtlichen Gemeinschaft. Einzelne Bestattungszuschreibungen werden nicht bewertet, und über den Eingangsdatensatz hinaus werden keine Ortsangaben ergänzt (sensibler Ort).

    Quellen

Grab nach Überlieferung zugeschrieben 12

  • Moschee des Propheten Habil (Abel)

    near Zabadani / Wadi Barada, Rif Dimaschq

    Hier begraben sein soll: Abel (Habil), son of Adam

    Belege: Muslime „glauben“, dass die Moschee von 1599 das Grab Abels enthält. Die Zuschreibung ist eine religiöse Überlieferung über eine Gestalt der Heiligen Schrift, ohne historische oder archäologische Belege.

    Quellen
  • Friedhof Bab as-Saghir

    Damascus, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Bilal ibn Rabah · Ubayy ibn Ka'b · Mu'awiya ibn Abi Sufyan · Asma bint Umays · Umm Kulthum bint Ali · Sukayna bint al-Husayn · Fatima al-Sughra bint al-Husayn

    Belege: Ein historischer muslimischer Friedhof mit echten Bestattungen von frühislamischer Zeit bis heute (etwa der Dichter Nizar Qabbani). Die berühmten Mausoleen von Prophetengefährten und Frauen aus der Familie des Propheten sind unterschiedlich gut belegt – von historisch berichtet (Muawiya) bis umstritten (Sukaina, Umm Kulthum, Ubayy). Einige Grabmale sind für die Ziyara geschaffene Kenotaphe; jedes wird in einem eigenen Eintrag bewertet.

    Quellen
  • Fatima al-Sughra bint al-Husayn zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Fatima al-Sughra bint al-Husayn

    Belege: Das Grab wird lediglich als einer Tochter Husains „zugeschrieben“ beschrieben. Die am besten belegte Tochter namens Fatima (Ehefrau von al-Hasan al-Muthanna) soll in Medina gestorben sein. Ob sich das Grab in Damaskus auf sie oder auf eine andere Tochter bezieht, ist unklar.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Medina (Sterbeort der Fatima bint al-Husain in biografischen Quellen; Identität mit „al-Sughra“ ungewiss)
    Quellen
  • Maqam Ru'us al-Shuhada (Häupter der Märtyrer von Kerbela) (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Heads of martyrs of Husayn's army at Karbala (unnamed in the sources)

    Belege: Nach schiitischer Pilgertradition wurden hier die Häupter von etwa sechzehn Märtyrern von Kerbela begraben, die 680 nach Damaskus gebracht worden waren. Der Ort wird als frühere Grabstätte beschrieben; die Personen werden in den herangezogenen Quellen nicht namentlich genannt. Eine archäologische Bestätigung gibt es nicht.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Umayyaden-Moschee, Damaskus (moderner Zarih zum Gedenken an die Märtyrer von Kerbela, deren Häupter dorthin gebracht wurden)
    Quellen
  • Asma bint Umays zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Asma bint Umays

    Belege: Das Grab soll ihres sein („man glaubt“), gestützt auf Pilgerführer; biografische Quellen nennen weder Datum noch Ort ihres Todes.

    Quellen
  • Schrein des Hudschr ibn Adi

    Adra, Rif Dimaschq

    Hier begraben sein soll: Hujr ibn Adi

    Belege: Frühe Historiker (Ibn Sa'd, al-Baladhuri, al-Tabari, wie von der TDV zusammengefasst) berichten von seiner Hinrichtung und Beisetzung in Mardsch Adhra bei Damaskus, wo später eine Moschee über seinem Grab errichtet wurde. Die Identifizierung des heutigen Grabes beruht auf dieser langen Pilgertradition. Nach der Schändung 2013 berichteten die Beteiligten, im Grab seien keine Überreste gefunden worden.

    Quellen
  • Nabi-Huri-Moschee (Kyrrhos)

    Kyrrhos (Nabi Huri), Region Afrin, Aleppo

    Hier begraben sein soll: Nabi Huri (identity of the venerated figure uncertain)

    Belege: Der Schrein befindet sich in einem sechseckigen Turmgrab aus römischer Zeit, dessen ursprünglicher Inhaber unbekannt ist; die islamische Zuschreibung an „Nabi Huri“ ist örtliche Überlieferung. Wer genau verehrt wird, ist je nach Bericht verschieden und in den herangezogenen Quellen nicht bestätigt.

    Quellen
  • Heiligtum der Gelübde (Mashhad al-Du'a), Aleppo

    Aleppo (vor dem Nordtor), Aleppo

    Hier begraben sein soll: an unnamed prophet

    Belege: Der Ort wurde mit dem Kenotaph eines nicht näher bezeichneten Propheten verbunden und von Juden, Christen und Muslimen besucht (Guidetti 2010). Weder eine namentlich bekannte Person noch ein tatsächliches Grab sind belegt.

    Quellen
  • Mausoleum des Abdallah (Nachfahre von Ja'far al-Sadiq), Salamiyya

    Salamiyya, Hama

    Hier begraben sein soll: Abdallah, descendant of Ja'far al-Sadiq (early 9th-century Ismaili leader in Salamiyah)

    Belege: Das Mausoleum ist als ein Abdallah geweihter Bau belegt: Es wurde erstmals nach 1009 errichtet, und eine Inschrift von 1088 hält seinen Wiederaufbau fest. Diese Zeugnisse liegen etwa zwei Jahrhunderte nach seiner Lebenszeit und belegen den Schrein, nicht die Beisetzung selbst. Die Beisetzung beruht daher auf ismailitischer Überlieferung.

    Quellen
  • Mausoleum des Imams (qabr mubarak, mit Ahmad al-Wafi in Verbindung gebracht), Salamiyya

    Salamiyya, Hama

    Hier begraben sein soll: Ahmad al-Wafi (association uncertain)

    Belege: Das „gesegnete Grab“ (qabr mubarak) wird in der ismailitischen Überlieferung mit Ahmad al-Wafi verbunden. Die verwendete Quelle nennt den dort begrabenen Imam nicht ausdrücklich, und eine historische oder archäologische Bestätigung wurde nicht gefunden.

    Quellen
  • Heiligtum des al-Khasibi (Scheich Yabraq)

    Aleppo (Maysaloun district), Aleppo · Lage nicht gezeigt (sensibel)

    Hier begraben sein soll: al-Husayn ibn Hamdan al-Khasibi

    Belege: Al-Khasibi soll in Aleppo gestorben sein (957 oder 968/969); sein dortiges Grabheiligtum trägt die Inschrift „Shaykh Yabraq“ (Batatu). In den herangezogenen Quellen fand sich kein zeitgenössischer oder zeitnaher Beleg für die Bestattung. Die Zuordnung beruht daher auf der Überlieferung der Gemeinschaft und auf moderner Forschung.

    Quellen
  • Basilika des hl. Sergius, Resafa (Sergiupolis)

    ar-Raqqa

    Hier begraben sein soll: Saint Sergius

    Belege: Sergius „soll“ unter Diokletian in Resafa den Märtyrertod erlitten haben; zur Kennzeichnung seines Grabes wurde eine Kirche errichtet, wodurch Resafa (Sergiopolis) zu einem bedeutenden Wallfahrtsort wurde (Prokop; Frankfurter 1998). Der Bericht über das Martyrium ist hagiographisch; welche Kirche in Resafa die Reliquien zuerst beherbergte, wurde hier nicht geprüft.

    Quellen

Umstrittenes Grab 16

  • Schrein Johannes des Täufers (Prophet Yahya)

    Damascus, Damaskus

    Hier begraben sein soll: John the Baptist (Yahya), head

    Belege: Nach christlicher und muslimischer Überlieferung enthält der Schrein das Haupt Johannes des Täufers. Der Bericht über seine Auffindung beim Bau unter al-Walid I. stammt vom Schriftsteller Ibn al-Faqih aus dem 10. Jahrhundert, nicht aus archäologischen Belegen. Mehrere andere Orte beanspruchen dieselbe Reliquie.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Kathedrale von Amiens, Frankreich (Kopfreliquie)
    • San Silvestro in Capite, Rom (Kopfreliquie)
    • Residenz, München (Reliquiar, das nach Glauben der Wittelsbacher das Haupt enthält)
    Quellen
  • Schrein des Propheten Zacharias

    Aleppo, Aleppo

    Hier begraben sein soll: Zechariah (Zakariya), father of John the Baptist

    Belege: Die Moschee birgt die Gebeine des Zacharias nur „angeblich“; die Zuschreibung ist eine Überlieferung ohne historische oder archäologische Bestätigung. Reliquien oder ein Grab derselben Person werden an mehreren anderen Orten beansprucht.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • San Zaccaria, Venedig (Reliquien)
    • Hagia Sophia, Konstantinopel (Reliquien 415 überführt, laut Chronicon Paschale)
    • Kloster Gandzasar (armenischer Glaube)
    • Jerusalem, „Grab Absaloms“ (Inschrift aus dem 4. Jahrhundert, als Grab des Zacharias gelesen; Lesart in der Forschung umstritten)
    Quellen
  • Chalid-ibn-al-Walid-Moschee

    Homs, Homs

    Hier begraben sein soll: Khalid ibn al-Walid

    Belege: Die Islamische Enzyklopädie der türkischen Diyanet (TDV) gibt an, dass Khalid in Homs starb und dort sein Grab liegt; eine Mausoleumsmoschee ist dort seit der Zeit des Baibars (1265) belegt. Andere Berichte verlegen seinen Tod jedoch nach Medina, daher ist die Grabstätte umstritten. Ein zweiter Kenotaph im Gebäude gilt als der des Ubaid Allah ibn Umar.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Medina (alternativer Sterbeort in den Quellen)
    Quellen
  • Moschee des Sultans Ibrahim ibn Adham

    Dschabla, Latakia

    Hier begraben sein soll: Ibrahim ibn Adham

    Belege: Mittelalterliche Quellen berichten, dass er während eines byzantinischen Seefeldzugs auf einer nicht genannten Insel starb, und nennen viele mögliche Grabstätten. Die TDV hält einen Küstenort in der syrischen Region für am wahrscheinlichsten, nennt aber nicht Dschabla. Das Grab in Dschabla ist daher eine von mehreren konkurrierenden Zuschreibungen.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • eine byzantinische Insel (Ibn Asakir)
    • Tyros
    • Bagdad
    • Askalon
    • Ägypten
    • die „Stadt des Propheten Lot“ (Encyclopaedia of Islam)
    • Jeremia-Grotte, Jerusalem
    • Sur, Oman (Schrein)
    Quellen
  • Sayyida-Zainab-Schrein

    Sayyida Zaynab, Rif Dimaschq

    Hier begraben sein soll: Zaynab bint Ali

    Belege: Nach der Überlieferung der Zwölferschiiten ist der Schrein in Damaskus das Grab Zainabs, während sunnitische und ismailitische Überlieferungen ihr Grab in Kairo verorten. Die Quellen sind uneins, wo sie starb; ihre Grabstätte gilt als ungewiss.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Sayyida-Zainab-Moschee, Kairo (sunnitische und ismailitische Überlieferung)
    Quellen
  • Sayyida-Ruqayya-Schrein

    Damascus (old city), Damaskus

    Hier begraben sein soll: Ruqayya bint al-Husayn

    Belege: Die Zuschreibung beruht auf späteren schiitischen Überlieferungen; die Enzyklopädie des Imam Husain (Reyshahri) nennt sie „nicht sicher“, und einige frühe Historiker führen keine Tochter Husains dieses Namens auf. Andere Autoren deuteten das Grab anders (Ibn Kathir und al-Dhahabi als Grabstätte des Hauptes von Husain; andere als Grab einer Ruqayya bint Ali, deren Grab in Kairo liegen könnte).

    Ebenfalls beansprucht von:

    • von Ibn Kathir und al-Dhahabi als Grabstätte des Hauptes von Husain gedeutet
    • Kairo (falls mit Ruqayya bint Ali gleichgesetzt)
    Quellen
  • Bilal ibn Rabah zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Bilal ibn Rabah

    Belege: Die TDV verzeichnet seinen Tod in Damaskus (nach anderen Berichten in Aleppo oder Darayya) und seine Beisetzung auf dem Friedhof Bab al-Saghir; das Grab ist damit die wichtigste traditionelle Zuschreibung. Es wurde nicht archäologisch untersucht, und auch ein anderer Schrein gilt als seine Grabstätte.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Schrein bei al-Rabahiyya, Amman, Jordanien (gilt als seine Grabstätte)
    Quellen
  • Umm Kulthum bint Ali zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Umm Kulthum bint Ali

    Belege: Ibn Asakir (12. Jh.) gibt an, dass sie in Medina starb und auf dem Friedhof al-Baqi begraben wurde und dass das Grab bei Damaskus nicht ihres ist. Ibn Battuta und die spätere Pilgertradition verzeichnen dennoch ein Grab der Umm Kulthum bei Damaskus. Manche setzen das Grab mit ihrer Schwester Zainab gleich, die ebenfalls die Kunya Umm Kulthum trug.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Friedhof al-Baqi, Medina (Ibn Asakir)
    • Grab in Rawiya bei Damaskus (Ibn Battuta; von manchen Zainab zugeschrieben)
    Quellen
  • Grab der Sukayna bint al-Husayn (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Sukayna (Sakina) bint al-Husayn

    Belege: Biografische Quellen (Ibn Asakir, al-Baladhuri) berichten, dass sie 735 in Medina starb und auf dem Friedhof al-Baqi begraben wurde; Yaqut al-Hamawi (gest. 1229) nannte das Grab in Damaskus fälschlich zugeschrieben. Mulder zeigt, dass das Grab in Damaskus ab dem späten 12. Jahrhundert durchgehend erwähnt wird. Das datiert den Schrein, bestätigt aber nicht ihre Beisetzung dort.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Friedhof al-Baqi, Medina
    • Schrein in Kairo
    • ehemaliges Grab in Tiberias
    Quellen
  • Ubayy ibn Ka'b zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir)

    Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

    Hier begraben sein soll: Ubayy ibn Ka'b

    Belege: Die TDV nennt Medina als seinen Sterbeort, da dies die verbreitetere Überlieferung ist, und merkt an, dass nur einige Quellen seinen Tod und seine Beisetzung in Damaskus angeben. Das Grab in Damaskus ist daher eine Minderheitenzuschreibung.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Medina (Sterbeort in der Mehrheit der Quellen)
    Quellen
  • Uwais-al-Qarni-Moschee (Raqqa)

    Raqqa, ar-Raqqa

    Hier begraben sein soll: Ammar ibn Yasir · Uways al-Qarani

    Belege: Ammar ibn Yasir fiel 657 bei Siffin, einem Schlachtfeld, das die Encyclopaedia of Islam in der Region Raqqa verortet; frühe Berichte sagen, Ali habe ihn dort begraben. Die Zuschreibung der Gräber in Raqqa folgt dieser Überlieferung. Dass Uwais bei Siffin starb, ist die vorherrschende mittelalterliche Ansicht, doch einige berichten, er sei in Aserbaidschan gefallen; zudem ist ihm ein eigener Schrein in Mosul geweiht.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Uwais: Tod bei der Eroberung Aserbaidschans (Minderheitenbericht)
    • Uwais: Schrein Sultan Wais, Mosul (Schrein; Grab nicht angegeben)
    Quellen
  • Jabir ibn Abdullah al-Ansari zugeschriebenes Heiligtum

    al-Ziyara (Ghab-Ebene), Hama

    Hier begraben sein soll: Jabir ibn Abd Allah al-Ansari

    Belege: Der örtliche Schrein gilt nur „dem Glauben nach“ als seiner. Die TDV und andere biografische Quellen geben an, dass er 697 in Medina starb, und sein Grab wird meist dort verortet. Ein historischer Beleg für ein Grab in der Ghab-Region wurde nicht gefunden.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Medina (Sterbeort; das Grab wird meist dort verortet)
    Quellen
  • Grab des Süleyman Şah

    Ashme (Esme), ca. 22 km westlich von Kobanê (seit Feb. 2015), Aleppo

    Hier begraben sein soll: Suleyman Shah, ancestor of the Ottoman dynasty

    Belege: Die Encyclopaedia of Islam (Sourdel) behandelt sein Ertrinken im Euphrat bei Qal'at Ja'bar und seine Beisetzung dort als Legende, und osmanische Genealogien sind uneins, ob er Osmans Großvater war. Das Grab wurde 1973 verlegt; 2015 wurden die dort aufbewahrten Überreste an den heutigen Ort gebracht.

    Quellen
  • Kloster der hl. Thekla (Maalula)

    Maaloula, Rif Dimaschq

    Hier begraben sein soll: Saint Thecla

    Belege: Nach örtlicher kirchlicher Überlieferung fand Thekla Zuflucht in der Höhle von Maalula und starb dort. Diese Überlieferung beruht auf apokrypher Literatur (den Paulus- und Theklaakten) und ist historisch nicht bestätigt. Die bekannteste spätantike Überlieferung verortet ihr Grab in Seleukeia in Kilikien.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Seleukeia in Kilikien (Meryemlik / Aya Tekla, bei Silifke, Türkiye): Höhlengrab, ein bedeutender spätantiker Wallfahrtsort
    Quellen
  • Kloster Mar Elian

    al-Qaryatayn, Homs

    Hier begraben sein soll: Mar Elian (Saint Julian, identified with Elian of Homs / Julian of Emesa)

    Belege: Das Kloster aus dem 5. Jahrhundert besaß einen Steinsarkophag, der nach dem Glauben „mancher“ die Gebeine von Mar Elian enthielt. Die Gebeine wurden nach der Zerstörung 2015 geborgen und beim Wiederaufbau zurückgebracht. Eine naturwissenschaftliche Datierung gibt es nicht. Die Quellen setzen ihn mit Elian von Homs gleich, dessen Überreste auch die Kirche Mar Elian in Homs beansprucht.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Kirche Mar Elian, Homs (432 an der angeblichen Stelle seines Todes gegründet; ein Sarkophag soll seine Überreste enthalten)
    Quellen
  • Moschee und Grab des Imams Isma'il, Salamiyya

    Salamiyya, Hama

    Hier begraben sein soll: Isma'il ibn Ja'far (al-Mubarak)

    Belege: Die ismailitische Überlieferung verortet seinen Tod (um 775) und seine Beisetzung in Salamiyya, während nicht-ismailitische Quellen berichten, er sei in Medina gestorben und auf dem Friedhof al-Baqi begraben worden. Daftary merkt an, dass Datum und Umstände seines Todes unbekannt sind.

    Ebenfalls beansprucht von:

    • Friedhof al-Baqi, Medina (nicht-ismailitische Quellen; ein Grab dort wird bis ins 19. Jahrhundert berichtet)
    Quellen
Kulturstätte, kein Grab (108)

Religiöses Erbe aller Gemeinschaften 121 Einträge

Zustand nur mit datierter Quelle. Angaben aus nur einer Quelle bleiben „unbestätigt“. Schutzbedürftige Orte werden genannt, aber nicht auf der Karte markiert.

Wer liegt hier begraben? – wie sicher ist das

Kein Prophetengrab in Syrien ist archäologisch belegt. Schreine tragen die Belegstufe, die die Quellen hergeben.

  • Archäologisch belegt 0
  • Historisch dokumentiert 10
  • Nach Überlieferung zugeschrieben 28
  • Ungeklärte lokale Überlieferung 23

Islamisch (sunnitisch, schiitisch, Sufi) 43 Einträge

Umayyaden-Moschee جامع بني أمية الكبير

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam · congregational mosque · Damascus, Damaskus

Große Freitagsmoschee von Damaskus, unter dem Umayyaden-Kalifen al-Walid I. an der Stelle eines römischen Tempels und einer byzantinischen Kathedrale erbaut.

706-715 CE (al-Walid I) on the site of the Basilica of St John the Baptist and a Roman temple

Quelle des Zustands: Wikipedia infobox 'active' (retrieved 2026-10-30) – Historic fire/earthquake damage 1069-1893; no civil-war damage reported by the source.

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Quellen

Schrein Johannes des Täufers (Prophet Yahya) مقام النبي يحيى

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam (also venerated by Christians) · shrine (maqam) within mosque · Damascus, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Kuppelschrein im Gebetssaal der Umayyaden-Moschee, der der Überlieferung nach das Haupt Johannes des Täufers birgt.

Quelle des Zustands: Wikipedia infobox 'active' (retrieved 2026-10-30) (Umayyad Mosque)

Quellen

Große Moschee von Aleppo جامع حلب الكبير

Beschädigt · Stand 2025-11-30

Sunni Islam · congregational mosque · Aleppo, Aleppo

Große Moschee Aleppos aus umayyadischer Zeit; das seldschukische Minarett von 1090 stürzte im April 2013 bei Kämpfen ein.

early 8th c. (Sulayman, r. 715-717); present fabric mainly 11th-14th c.

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Mosque_of_Aleppo: seriously damaged 13 Oct 2012; minaret (1090) reduced to rubble 24 Apr 2013; restoration from c. 2017; reopened for Ramadan March 2025; reconstruction resumed 30 Nov 2025 – Under reconstruction; minaret destroyed 2013 (perpetrator disputed between sources).

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Quellen

Schrein des Propheten Zacharias مقام النبي زكريا

Beschädigt · Stand 2025-11-30

Sunni Islam · shrine within mosque · Aleppo, Aleppo

Nach Überlieferung zugeschrieben

Grabkammer in der Maqsura der Großen Moschee von Aleppo, die der Überlieferung nach Gebeine des Zacharias birgt.

Quelle des Zustands: Status of the host mosque (under reconstruction); shrine-specific condition not documented in the source

Quellen

Chalid-ibn-al-Walid-Moschee جامع خالد بن الوليد

Restauriert

Sunni Islam · mosque and mausoleum · Homs, Homs

Nach Überlieferung zugeschrieben

Osmanische Moschee (1912) in Homs um das der Überlieferung nach dem Prophetengefährten Chalid ibn al-Walid zugeschriebene Grab.

mausoleum mosque under Baybars 1265 (restored 1291); present Ottoman building completed 1912

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Khalid_ibn_al-Walid_Mosque: tomb damaged by shelling, heavy damage after July 2013; repaired and reopened with funding from Ramzan Kadyrov (date not given) – Restoration date not stated in source.

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Quellen

Große Nuri-Moschee (Homs) جامع النوري

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam · congregational mosque · Homs, Homs

Hauptmoschee der Altstadt von Homs, größtenteils unter Nur ad-Din auf dem Platz des El-Gabal-Tempels und einer Johanneskirche errichtet.

largely 1146-1174 (Nur ad-Din); site of temple of El-Gabal and Byzantine church of St John

Quelle des Zustands: Wikipedia: active mosque; restoration work 2016

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Quellen

Omari-Moschee (Daraa) الجامع العمري

Beschädigt

Sunni Islam · mosque · Daraa al-Balad, Daraa

Frühe Moschee in Daraa al-Balad, Ausgangspunkt der Proteste von 2011, traditionell in die Eroberungszeit datiert.

founded 636 CE (attributed to Caliph Umar)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Omari_Mosque_(Daraa): 'bombarded during the Syrian civil war'; listed active after renovation – Source gives no date for the bombardment; renovation reported. Minaret destruction (2013) is widely reported but was not confirmed in the consulted source.

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Quellen

Omari-Moschee (Bosra) الجامع العمري في بصرى

Beschädigt · Stand 2014

Sunni Islam · mosque · Bosra, Daraa

Eine der ältesten erhaltenen Moscheen Syriens in der UNESCO-Welterbestätte Bosra.

Umayyad, completed 721 CE (Yazid II) per source; Ayyubid renovations 12th-13th c.

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Omari_Mosque_(Bosra): lightly damaged 2012-2014, shell hole in roof 2014; List of mosques in Syria: 'substantially destroyed c. 2012' – Sources conflict on extent (light damage vs. substantial destruction); infobox says renovated.

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Quellen

Sinan-Pascha-Moschee جامع السنانية

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam · mosque · Damascus, Damaskus

Osmanische Moschee mit grün glasiertem Minarett vor dem Bab al-Dschabiya, erbaut für Gouverneur Sinan Pascha.

completed 1590 (governor Sinan Pasha)

Quelle des Zustands: Wikipedia infobox 'active' (retrieved 2026-10-30)

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Quellen

Tekkiye-Moschee (Sulaimaniyya) التكية السليمانية

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam (Ottoman; Sufi lodge complex) · mosque and tekke complex · Damascus, Damaskus

Osmanischer Komplex von Mimar Sinan für Sultan Süleyman mit Moschee, Tekke und Medrese am Barada; Grab des letzten Sultans Mehmed VI.

mosque 1554/55-1558/59 (design Mimar Sinan, for Suleiman I); madrasa 1566-67

Quelle des Zustands: Wikipedia (no damage reported)

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Quellen

Moschee des Sultans Ibrahim ibn Adham مسجد السلطان إبراهيم بن أدهم (سوريا)

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam (Sufi saint shrine) · mosque and shrine · Jableh, Latakia

Nach Überlieferung zugeschrieben

Moschee in Dschabla um das der Überlieferung nach dem Sufi-Asketen Ibrahim ibn Adham (8. Jh.) zugeschriebene Grab.

shrine Seljuk; mosque Mamluk; domes Ottoman (infobox c. 785 CE)

Quelle des Zustands: Wikipedia infobox 'active' (retrieved 2026-10-30)

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Quellen

Mausoleum Saladins ضريح صلاح الدين الأيوبي

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam · mausoleum · Damascus (beside the Umayyad Mosque), Damaskus

Historisch dokumentiert

Ayyubidisches Mausoleum neben der Umayyaden-Moschee mit Saladins Holzsarkophag und einem 1898 gestifteten Marmorkenotaph.

1196; renovated 1898 (marble cenotaph of Abdulhamid II, Wilhelm II)

Quelle des Zustands: Wikipedia (no damage reported)

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Quellen

Sayyida-Zainab-Schrein مقام السيدة زينب في الشام

Erhalten · Stand 2024-12

Twelver Shia Islam · shrine-mosque (mashhad) · Sayyida Zaynab, Rif Dimaschq

Nach Überlieferung zugeschrieben

Bedeutender zwölferschiitischer Wallfahrtsschrein südlich von Damaskus, verehrt als Grab der Zainab bint Ali.

present building 1990/1991

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Sayyidah_Zaynab_Mosque: bombings near the shrine 2008, 2012, 2016, 2017, 2023 (casualties, no structural destruction reported) – Security situation changed after Dec 2024; no damage to the shrine building reported in the source.

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Quellen

Sayyida-Ruqayya-Schrein مقام رقية بنت الحسين

Erhalten · Stand 2026-10-30

Twelver Shia Islam · shrine-mosque · Damascus (old city), Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Schiitischer Schrein in der Altstadt von Damaskus, verehrt als Grab Ruqayyas, der jungen Tochter Husains.

mosque built around mausoleum 1985

Quelle des Zustands: Wikipedia (active pilgrimage site)

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Quellen

Moschee des Propheten Habil (Abel) مسجد النبي هابيل

Erhalten · Stand 2026-10-30

Islam (tradition not specified in source) · mosque and shrine · near Zabadani / Wadi Barada, Rif Dimaschq

Nach Überlieferung zugeschrieben

Moschee auf einer Anhöhe über dem Wadi Barada (1599) um ein der Überlieferung nach Abel zugeschriebenes Grab.

1599 (Ottoman wali Ahmad Pasha)

Quelle des Zustands: Wikipedia infobox 'active' (retrieved 2026-10-30)

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Quellen

Friedhof Bab as-Saghir مقبرة الباب الصغير

Unbestätigt

Sunni and Twelver Shia Islam · cemetery with shrines · Damascus, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Historischer Friedhof vor dem Bab as-Saghir mit Grabbauten, die Prophetengefährten (Bilal ibn Rabah, Ubayy ibn Ka'b) und Frauen aus der Prophetenfamilie zugeschrieben werden.

Quellen

Bilal ibn Rabah zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir) مقام بلال الحبشي

Unbestätigt

Sunni Islam (Companion) · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Tomb attributed to Bilal ibn Rabah in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Umm Kulthum bint Ali zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir) مقام أم كلثوم

Unbestätigt

Twelver Shia Islam · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Tomb attributed to Umm Kulthum bint Ali in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Grab der Sukayna bint al-Husayn (Friedhof Bab al-Saghir) مقام السيدة سكينة

Unbestätigt

Twelver Shia Islam · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Historisch dokumentiert

Tomb of Sukayna bint al-Husayn in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Fatima al-Sughra bint al-Husayn zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir) مقام فاطمة الصغرى

Unbestätigt

Twelver Shia Islam · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Tomb attributed to Fatima al-Sughra bint al-Husayn in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Maqam Ru'us al-Shuhada (Häupter der Märtyrer von Kerbela) (Friedhof Bab al-Saghir) مقام رؤوس الشهداء

Unbestätigt

Twelver Shia Islam · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Maqam Ru'us al-Shuhada (heads of the martyrs of Karbala) in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Asma bint Umays zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir) قبر أسماء بنت عميس

Unbestätigt

Shia and Sunni Islam · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Tomb attributed to Asma bint Umays in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Ubayy ibn Ka'b zugeschriebenes Grab (Friedhof Bab al-Saghir) قبر أبي بن كعب

Unbestätigt

Sunni Islam (Companion) · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Tomb attributed to Ubayy ibn Ka'b in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Mu'awiya ibn Abi Sufyan zugeschriebene Grabstätte (Friedhof Bab al-Saghir) قبر معاوية بن أبي سفيان

Unbestätigt

Sunni Islam (Umayyad caliph) · tomb / maqam · Damascus, Bab al-Saghir cemetery, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Burial attributed to Mu'awiya ibn Abi Sufyan in the Bab al-Saghir cemetery of Damascus.

Quellen

Uwais-al-Qarni-Moschee (Raqqa) مسجد أويس القرني

Zerstört · Stand 2014

Twelver Shia Islam (shrine of Companions venerated also by Sunnis) · shrine-mosque · Raqqa, ar-Raqqa

Nach Überlieferung zugeschrieben

Moderner Schreinkomplex in Raqqa über den Ammar ibn Yasir und Uwais al-Qarani zugeschriebenen Gräbern, 2014 vom IS gesprengt.

1988-2003 (Syrian-Iranian project)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Uwais_al-Qarni_Mosque: blown up by Islamic State (26 March or 31 May 2014 - sources differ); 'awaiting reconstruction' as of 2026

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Quellen

Maschhad an-Nuqta مسجد النقطة

Restauriert · Stand 2017

Shia Islam · shrine-mosque (mashhad) · Aleppo (Jabal Jawshan), Aleppo

Nach Überlieferung zugeschrieben

Schiitischer Schrein am Dschabal Dschauschan in Aleppo um einen Stein, der einen Blutstropfen vom Haupt Husains tragen soll.

944 CE (plaque: converted from a monastery)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Nuqtah_Mosque: closed 2012-2016 (Battle of Aleppo); reopened 2017

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Schrein des Hudschr ibn Adi مقام حجر بن عدي

Restauriert · Stand 2025

Twelver Shia Islam · shrine-mosque · Adra, Rif Dimaschq

Nach Überlieferung zugeschrieben

Schrein in Adra über dem Hudschr ibn Adi (hingerichtet 660) zugeschriebenen Grab; 2013 geschändet, später wiederaufgebaut.

Ayyubid mosque around the tomb; renovated 1205

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Hujr_ibn_Adi: desecrated by Jabhat al-Nusra 2 May 2013 (exhumation claims debunked); rebuilt and reopened after Dec 2024

Quellen

Grab des Imam an-Nawawi ضريح الإمام النووي

Zerstört · Stand 2015-01

Sunni Islam (Shafi'i) · tomb · Nawa, Daraa

Historisch dokumentiert

Grab des schafiitischen Rechtsgelehrten an-Nawawi in seiner Heimatstadt Nawa, im Januar 2015 zerstört.

13th c. (al-Nawawi d. 1277)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Nawawi citing Al Jazeera 8 Jan 2015 (demolished by al-Nusra fighters)

Quellen

Grab des Kalifen Umar ibn Abd al-Aziz ضريح الخليفة عمر بن عبد العزيز

Restauriert · Stand 2020-06-08

Sunni Islam · mausoleum · Deir Sharqi (near Maarat al-Numan), Idlib

Historisch dokumentiert

Mausoleum in Deir Scharqi bei Maarat an-Numan, verehrt als Grab des Umayyaden-Kalifen Umar II. (gest. 720); 2020 in Brand gesetzt.

Quelle des Zustands: STJ 2021: burned c. 24-28 Jan 2020 during government offensive, further vandalism May 2020; renovated by the Syrian Ministry of Awqaf (photos by 8 June 2020)

Quellen

Jabir ibn Abdullah al-Ansari zugeschriebenes Heiligtum مقام جابر بن عبد الله الأنصاري

Beschädigt · Stand 2016-03

Islam (tradition not specified) · shrine · al-Ziyara (al-Ghab plain), Hama

Ungeklärte lokale Überlieferung

Lokaler Schrein in az-Ziyara (Ghab-Ebene), dem Prophetengefährten Dschabir ibn Abdallah zugeschrieben.

Quelle des Zustands: STJ 2021: vandalised, partially destroyed and looted by Turkistan Islamic Party fighters, March 2016

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Nabi-Huri-Moschee (Kyrrhos) مسجد النبي هوري

Restauriert · Stand 2020

Sunni Islam (Sufi shrine) · mosque and shrine in Roman tower tomb · Cyrrhus (Nabi Huri), Afrin region, Aleppo

Ungeklärte lokale Überlieferung

Moschee und Sufi-Schrein im antiken Kyrrhos an einem römischen sechseckigen Turmgrab.

mosque 1314 (per list); shrine in a Roman hexagonal tower tomb

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_mosques_in_Syria: damaged 2018, restored 2020; Bellingcat 2019: ransacking reported March 2018, extent unconfirmed

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Grab des Süleyman Şah ضريح سليمان شاه

Restauriert · Stand 2015-02-22

Sunni Islam (Ottoman/Turkish memorial; Turkish-controlled site) · mausoleum · Ashme (Esme), c. 22 km west of Kobani (since Feb 2015), Aleppo

Nach Überlieferung zugeschrieben

Grabmal, verehrt als das Süleyman Şahs, Ahnherr der Osmanen; zweimal verlegt (1973, 2015).

at Qal'at Ja'bar 1236-1973; Qara Qozak 1973-2015; Ashme since 21-22 Feb 2015

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Tomb_of_Suleyman_Shah: remains moved and old mausoleum at Qara Qozak demolished 21-22 Feb 2015; new tomb at Ashme under Turkish military control ('temporary' relocation) – 'restored' = re-erected at a new site; the former Qara Qozak mausoleum was demolished. DB coordinates (36.879, 38.106) appear to be the former Qara Qozak site - verify.

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Chusrawiyya-Moschee المدرسة الخسروية

Zerstört · Stand 2014-08

Sunni Islam · mosque-madrasa · Aleppo, Aleppo

Frühosmanischer Moschee-Medrese-Komplex unterhalb der Zitadelle von Aleppo, 2014 zerstört.

1547 (first Ottoman mosque of Aleppo, attributed to Mimar Sinan)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_mosques_in_Syria: entirely destroyed August 2014

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Große Moschee von Sarmin

Beschädigt · Stand 2023-10

Sunni Islam · congregational mosque · Sarmin, Idlib

Mittelalterliche Freitagsmoschee von Sarmin, im Oktober 2023 schwer beschädigt.

1259

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_mosques_in_Syria: significantly damaged October 2023

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Moschee und Grabmal des Muhyiddin Ibn Arabi جامع الشيخ محيي الدين بن عربي

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam (Sufi) · mosque and mausoleum · Damascus (al-Salihiyya, Mount Qasiyun), Damaskus

Historisch dokumentiert

Moschee in as-Salihiyya am Qasiyun um das Grab des andalusischen Sufi-Meisters Ibn Arabi (gest. 1240).

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Arabi (tomb pictured; condition not described)

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Madrasa az-Zahiriyya (Mausoleum des Baibars) المدرسة الظاهرية

Erhalten · Stand 2026-10-30

Sunni Islam · madrasa and mausoleum · Damascus (al-Amara, near the Umayyad Mosque), Damaskus

Historisch dokumentiert

Mamlukische Grabmedrese Sultan Baibars' in Damaskus, später Sitz der öffentlichen Zahiriyya-Bibliothek (1880/81).

1277-c.1281

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Zahiriyya_Library (portal and mausoleum best-preserved parts; current condition not described)

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Christlich 33 Einträge

Kloster Unserer Lieben Frau von Saidnaya دير سيدة صيدنايا

Beschädigt

Greek Orthodox (Patriarchate of Antioch) · monastery and pilgrimage shrine · Saidnaya, Rif Dimaschq

Nach Überlieferung zugeschrieben

Griechisch-orthodoxes Frauenkloster und Marienwallfahrtsort mit der Schaghura-Ikone, der Überlieferung nach 547 von Justinian gegründet.

traditionally founded 547 (Justinian I)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Our_Lady_of_Saidnaya_Monastery: 'damaged during the Syrian civil war' (no date)

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Kloster Mar Elian دير مار إليان

Restauriert · Stand 2022

Syriac Catholic · monastery · al-Qaryatayn, Homs

Historisch dokumentiert

Kloster aus dem 5. Jh. mit den Reliquien des Mar Elian, im August 2015 vom IS zerstört und später von der Gemeinschaft wiederaufgebaut.

5th c.

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Monastery_of_St._Elian: destroyed by IS 21 Aug 2015; relics recovered after April 2016; rebuilt incl. crypt and church, relics returned ('since 2022')

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St.-Marien-Kirche des Heiligen Gürtels كنيسة أم الزنار

Restauriert · Stand 2014

Syriac Orthodox · cathedral · Homs (Bustan al-Diwan), Homs

Nach Überlieferung zugeschrieben

Syrisch-orthodoxe Kathedrale von Homs mit einer als Gürtel Mariens verehrten Reliquie; 2012 beschädigt und restauriert.

tradition 59 CE; present building 1852

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Um_al-Zennar_Church: extensive damage 2011-2012; restored, liturgy celebrated again 2014

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Haus des Sankt Ananias كنيسة حنانيا

Erhalten · Stand 2026-10-30

Catholic (custody not stated in source; DB tradition: Maronite) · underground chapel · Damascus (Bab Sharqi), Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Unterirdische Kapelle beim Bab Scharqi, verehrt als Haus des Hananias, wo Saulus getauft wurde.

Byzantine church remains 5th-6th c. (excavations 1921)

Quelle des Zustands: Wikipedia (no damage reported; condition not described)

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Mariamitische Kathedrale von Damaskus الكنيسة المريمية

Erhalten · Stand 2026-10-30

Greek Orthodox (seat of the Patriarchate of Antioch since 1342) · cathedral · Damascus (Bab Sharqi), Damaskus

Patriarchalkathedrale der griechisch-orthodoxen Kirche von Antiochien, nach den Unruhen von 1860 wiederaufgebaut.

late 4th c. church; burned 1860, rebuilt c. 1863; renovated 1953

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Mariamite_Cathedral_of_Damascus (active)

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Kirche Mar Elias, Dweila (Damaskus)

Beschädigt · Stand 2025-06-22

Greek Orthodox (Patriarchate of Antioch) · church · Dweila, Damaskus

Griechisch-orthodoxe Pfarrkirche in Dweila (Damaskus), am 22. Juni 2025 Ziel eines Selbstmordanschlags.

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Mar_Elias_Church_attack: suicide bombing during liturgy, pews destroyed, iconostasis collapsed; at least 30 killed

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Vierzig-Märtyrer-Kathedrale كاتدرائية الأربعين شهيدا

Restauriert · Stand 2019-03-31

Armenian Apostolic · cathedral · Aleppo (al-Jdayde), Aleppo

Armenisch-apostolische Kathedrale im Viertel Dschdeideh, 2015 beschädigt, 2019 neu geweiht.

present building completed 1491

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Forty_Martyrs_Cathedral: compound partly destroyed 28 Apr 2015; reconstruction completed and reconsecrated 31 Mar 2019

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Basilika des hl. Simeon Stylites دير سمعان

Beschädigt · Stand 2016-05

Early Byzantine Christianity (passed to Miaphysites 638) · pilgrimage church complex (ruin) · Mount Simeon, Aleppo

Historisch dokumentiert

Monumentale Kreuzkirche um die Säule Simeons des Styliten (UNESCO 'Antike Dörfer Nordsyriens'); 2016 beschädigt.

built around Simeon's pillar after 459, completed c. 490

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Church_of_Saint_Simeon_Stylites: Russian air attack May 2016 damaged pillar and ruins; earlier damage from fighting and stone removal

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Qalb Loze قلب لوزة

Restauriert · Stand 2022

Early Byzantine Christianity (5th c.) · basilica (ruin) · Qalb Loze (Jabal al-Summaq), Idlib

Gut erhaltene Basilika des 5. Jh. in einem drusischen Dorf im Dschabal as-Summaq (UNESCO).

460s CE

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Qalb_Loze: used as livestock stable 2014-2016; debris cleared and floor parts restored 2022

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Hauskirche von Dura Europos كنيسة دورا أوروبوس

Zerstört · Stand 2014

Early Christianity · house church (ruin) · Dura-Europos (Salhiyah), Deir ez-Zor

Älteste bekannte christliche Hauskirche; die Fresken des Baptisteriums befinden sich seit den 1930er Jahren in der Yale University Art Gallery.

house c. 232/233; church c. 240/241; abandoned 256

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Dura-Europos_church: fate after IS occupation unknown, 'assumed to have been destroyed' – Assumed, not confirmed - treat with caution.

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Quellen

Kirche St. Phokas, Basufan

Unbestätigt

Early Byzantine Christianity · basilica (ruin) · Basufan, Aleppo

Ruine einer Basilika des hl. Phokas (491/92) im jesidischen Dorf Basufan.

491-492 (inscription)

Quellen

Märtyrerkirche كنيسة الشهداء

Beschädigt

Armenian Catholic · church · Raqqa, ar-Raqqa

Armenian Catholic church in Raqqa, torched and used by IS during its occupation of the city.

Quelle des Zustands: Armenian Assembly: torched by IS, cross removed (date not given); Syriac Press 2024: used as IS court, then 'completely destroyed' – Sources differ on extent.

Quellen

Kirche der Entschlafung der Gottesmutter كنيسة رقاد السيدة العذراء

Unbestätigt

Greek Orthodoxy (Wikidata P140 via atlas DB) · church · Aleppo

Quellen

Kirche der Heiligen Muttergottes كنيسة السيدة العذراء مريم (حلب)

Unbestätigt

Armenian Apostolic Church (Wikidata P140 via atlas DB) · church · Aleppo

Quellen

Sankt-Ephräm-der-Syrer-Kathedrale كاتدرائية مار أفرام السرياني

Unbestätigt

Syriac Orthodox Church (Wikidata P140 via atlas DB) · cathedral · Aleppo

Quellen

Assyrisch / Syrisch-aramäisch und antike Tells 29 Einträge

Marienkirche von Tell Nasri

Zerstört · Stand 2015-04

Assyrian Church of the East (per Wikidata P140 in atlas DB) · church · Tell Nasri (Khabur), Al-Hasaka

Assyrische Dorfkirche am Chabur, 2015 während der IS-Besetzung der Dörfer um Tell Tamr gesprengt.

Quelle des Zustands: Syriac Press 2024 ('demolished by ISIS ... Easter morning' 2015); Armenian Assembly list (destroyed by ISIS); Assyrian Policy Institute 2020 (photo after destruction)

Quellen

Kirche Mar Rabban Pithyon (Raban Pityou / „Heiliger Rabban Theo“), Tell Hormizd

Zerstört · Stand 2015

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Hormizd (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört.

Quelle des Zustands: Armenian Assembly (destroyed) + Syriac Press 2024 (destroyed) – IS occupation of the Khabur villages Feb-May 2015.

Quellen

Kirche von Qabr Shamiya (St. Qoryaqos laut Armenian Assembly; „St. Georg“ laut Syriac Press)

Zerstört · Stand 2015

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Qabr Shamiya (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört.

Quelle des Zustands: Armenian Assembly + Syriac Press 2024 (both: destroyed); dedication differs between sources – IS occupation of the Khabur villages Feb-May 2015.

Quellen

Kirche St. Bishu, Tell Shamiram

Zerstört · Stand 2015

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Shamiram (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört.

Quelle des Zustands: Armenian Assembly ('leveled by ISIS; cross still standing') – IS occupation of the Khabur villages Feb-May 2015.

Quellen

Kirche St. Johannes, Tell Jazirah

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Jazirah (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly lists as destroyed (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kirche St. Sleewa (Heilig Kreuz), Tell Talaa

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Talaa (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly lists as destroyed (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kirche St. Shimun, Abu Tina

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Abu Tina (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly lists as destroyed (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kirche St. Shimon, Tell Baloaa

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Baloaa (Tell Balouet) (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly lists as destroyed (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kirche St. Shimun, Kharita

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · al-Kharita (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly lists as destroyed (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kirche St. Qoryaqos, Tell Maghada

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Maghada (al-Makhada) (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly lists as destroyed (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kirche St. Odisho, Tell Tal

Unbestätigt

Assyrian (Khabur villages; denomination not verified per church) · church · Tell Tal (Taal) (Khabur, Tell Tamr area), Al-Hasaka

Dorfkirche der assyrischen Chabur-Dörfer bei Tell Tamr, laut Berichten während der IS-Besetzung 2015 zerstört/beschädigt (unbestätigt).

Quelle des Zustands: Armenian Assembly: 'bombed by ISIS' (single source) – Single-source claim; kept unconfirmed.

Quellen

Kloster der Jungfrau Maria (Morth Maryam), Tell Wardiyat

Beschädigt

Assyrian / Syriac (denomination not verified) · monastery · Tell Wardiyat, Al-Hasaka

Monastery of the Virgin Mary at Tell Wardiyat in the Khabur region; its domes were reported damaged.

Quelle des Zustands: Syriac Press 2024: domes damaged – Date of damage not given.

Quellen

Kirchen im Umland von Qamischli (Zalin): Mar Melki (Gardouka), Jungfrau Maria (Tel Jehan), Jungfrau Maria (Zalin)

Unbestätigt

Syriac Christian (denominations not stated in source) · churches · Qamishli countryside, Al-Hasaka

Three village churches near Qamishli reported bombed or damaged during the war.

Quelle des Zustands: Syriac Press 2024 reports bombing/damage (single source, undated)

Quellen

Kloster Mor Ephrem der Syrer, Maarat Saidnaya (Syrisch-Orthodoxes Patriarchat) دير مار أفرام السرياني

Unbestätigt

Syriac Orthodox · monastery / patriarchal seat · Maarat Saidnaya, Rif Dimaschq

Syriac Orthodox monastery at Maarat Saidnaya, seat of the patriarchate (identification per Wikidata label in atlas DB).

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Kloster Qenneschre دير قنسرين

Unbestätigt

Syriac Orthodox (historic centre of Syriac learning) · monastery (ruin/historic) · Aleppo

Historic monastery on the Euphrates, an important centre of Syriac Greek learning in late antiquity (DB record).

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Tell Brak تل براك

Beschädigt · Stand 2015

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Al-Hasaka

Großer Siedlungshügel im Chabur-Becken (antikes Nagar) mit dem spätchalkolithischen Augentempel und einem Palast Naram-Sins.

c. 6500 BCE - 224 CE (Proto-Hassuna to Parthian/Roman); Eye Temple (Late Chalcolithic, LC3)

Quelle des Zustands: Wikipedia: excavation camp looted after 2011; site changed hands (IS/Kurdish forces, Kurdish control early 2015)

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Tall Leilan تل ليلان

Unbestätigt

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Al-Hasaka

Tell am oberen Chabur, als Schubat-Enlil Hauptstadt Schamschi-Adads I., mit Tempelakropolis.

c. 5000 BCE village; city c. 2600 BCE; Akkadian Shekhna; capital of Shamshi-Adad I as Shubat-Enlil (c. 1809-1776 BCE); sacked 1726 BCE

Quelle des Zustands: No war-time information in the source

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Quellen

Urkeš تل موزان

Erhalten

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Al-Hasaka

Hurritische Stadt Urkesch mit monumentaler Tempelterrasse und unterirdischer Kultanlage (abi).

c. 2500 - c. 1350 BCE (Hurrian city; Mitanni religious site); temple terrace and bent-axis temple; abi (necromantic pit)

Quelle des Zustands: Wikipedia: excavations suspended since 2011; site protected by local workers, conservation continues

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Quellen

Tell Halaf (Guzana)

Unbestätigt

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Al-Hasaka

Eponymer Fundort der neolithischen Halaf-Kultur und später aramäische Hauptstadt Guzana mit dem Hilani-Palast des Kapara.

Halaf culture c. 6100-5400 BCE; Aramaean Guzana (Bit Bahiani) from 10th c. BCE; Assyrian province from 808 BCE; Assyrian-style cult room in lower town

Quelle des Zustands: No civil-war information in the source

Quellen

Tell Fecheriye تل الفخيرية

Unbestätigt

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Al-Hasaka

Tell bei Ras al-Ain, assyrisch Sikani, Fundort der akkadisch-aramäischen Bilingue des Hadad-yith'i.

Neolithic; Middle Assyrian Dunnu (13th c. BCE); Neo-Assyrian Sikani; Roman-Byzantine; find-spot of the Akkadian-Aramaic bilingual inscription (Hadad-yith'i); proposed but unconfirmed Washukanni

Quelle des Zustands: Wikipedia: 'in ruins'; no war-time information

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Tell Beydar تل بيدر

Unbestätigt

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Al-Hasaka

Frühbronzezeitliche Stadt Nabada im Königreich Nagar mit fünf Tempeln im Zentrum.

c. 2900-2100 BCE (Early Dynastic-Akkadian), later Mitanni, Neo-Assyrian, Hellenistic; five temples A-E (mid-3rd millennium)

Quelle des Zustands: Wikipedia: 'in ruins', encroaching domestic construction

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Quellen

Til Barsip تل برسيب

Unbestätigt

Ancient Mesopotamian / Hurrian / Aramaean / Assyrian (multi-period archaeological site) · archaeological site (tell) with cult buildings · Aleppo

Euphrat-Tell, Hauptstadt von Bit Adini und später das assyrische Kar-Salmanassar, mit Stelen des Wettergottkults.

Neolithic; Early Bronze III-IV city and hypogeum; Luwian Masuwari; Aramaean Bit Adini capital; Neo-Assyrian Kar-Shalmaneser from 856 BCE; Luwian stele of Tarhunzas (c. 900 BCE)

Quelle des Zustands: Wikipedia: in ruins; no war-time information

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Quellen

Kathedrale St. Josef كاتدرائية القديس يوسف

Unbestätigt

Armenian Catholic Patriarchate of Cilicia (Wikidata P140 via atlas DB) · church · Al-Hasaka

Quellen

Kathedrale Unserer Lieben Frau كاتدرائية السيدة العذراء

Unbestätigt

Assyrian Church of the East (Wikidata P140 via atlas DB) · cathedral · Al-Hasaka

Quellen

Jüdisch 10 Einträge

Synagoge von Dura Europos كنيس دورا أوروبوس

Zerstört · Stand 2014

Judaism (ancient) · synagogue (archaeological site) · Dura-Europos, Deir ez-Zor

Fundstelle der Synagoge von Dura-Europos (3. Jh.); die vor Ort verbliebenen Mauern wurden während der IS-Besetzung offenbar zerstört.

final phase 244 CE (Aramaic inscription); discovered 1932

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Dura-Europos_synagogue: remaining structure 'appears to have been destroyed, possibly in 2014' during IS occupation – 'appears' - not fully confirmed.

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Quellen

Wandmalereien und Versammlungsraum der Synagoge von Dura Europos (rekonstruiert, Nationalmuseum Damaskus)

Unbestätigt

Judaism (ancient) · relocated object (museum installation) · Damascus, National Museum, Damaskus

Die figürlichen Wandmalereien der Synagoge, im Nationalmuseum Damaskus in ursprünglicher Anordnung wiederaufgebaut.

244 CE

Quellen

Zentralsynagoge von Aleppo كنيس حلب المركزي

Beschädigt · Stand 2023-02

Judaism (Mizrahi/Musta'arabi) · synagogue · Aleppo (Bahsita), Aleppo

Nach Überlieferung zugeschrieben

Alte Synagoge Aleppos, in der der Aleppo-Kodex über 500 Jahre aufbewahrt wurde; inaktiv, in Restaurierung.

possibly 5th c.; oldest inscription 834 CE

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Central_Synagogue_of_Aleppo: burned 1947; rebuilt 1990-1992; damaged 2011-2015 and by 2023 earthquake; restoration ongoing

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Quellen

Synagoge von Dschobar كنيس جوبر

Zerstört · Stand 2014-05

Judaism · synagogue · Jobar, Damaskus

Nach Überlieferung zugeschrieben

Alte Synagoge in Dschobar, der Überlieferung nach mit dem Propheten Elija verbunden; 2014 weitgehend zerstört, Restaurierung geplant.

at least medieval (plaque claim of 720 BCE incorrect)

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Jobar_Synagogue: mortar damage 2013; most of the structure demolished May 2014 (cause disputed); restoration project with private funds

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Quellen

Jüdisches Viertel von Damaskus حارة اليهود في دمشق

Erhalten · Stand 2020

Judaism · historic quarter · Damascus old city, Damaskus

Südöstliches Viertel der Altstadt von Damaskus mit den Synagogen Menarscha, Raqqi und al-Faranj.

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_Quarter_of_Damascus: largely abandoned; Menarsha and Racqy synagogues standing unused; Elfrange renovated 2019

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Quellen

Alter jüdischer Friedhof von Damaskus

Zerstört

Judaism · cemetery · Damascus (south of the old city wall), Damaskus

Historic Jewish cemetery south of the old city of Damascus, largely built over by the airport highway.

Quelle des Zustands: Wikipedia: built over by the airport highway; BBC 2013 (via Wikipedia) reports demolition of the largest Jewish cemetery – Extent of surviving parts unknown.

Quellen

Heiligtum der Gelübde (Mashhad al-Du'a), Aleppo

Unbestätigt

Judaism (shared with Christians and Muslims) · pilgrimage site · Aleppo (outside the northern gate), Aleppo

Ungeklärte lokale Überlieferung

Historic pilgrimage site outside Aleppo's northern gate shared by Jews, Christians and Muslims.

Quellen

Ismailitisch 4 Einträge

Moschee und Grab des Imams Isma'il, Salamiyya

Erhalten · Stand 2026-10-30

Ismaili (venerated by Dawoodi Bohra pilgrims; mosque used by Sunnis) · mosque and shrine · Salamiyah, Hama

Nach Überlieferung zugeschrieben

1991 von den Dawudi-Bohra errichtete Moschee neben dem als Grab Imam Ismails verehrten Grab.

mosque built 1991 by Dawoodi Bohra next to the grave; site tradition: Greek temple of Zeus > Byzantine church > mosque

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Salamiyah

Quellen

Mausoleum des Abdallah (Nachfahre von Ja'far al-Sadiq), Salamiyya

Unbestätigt

Ismaili · mausoleum · Salamiyah, Hama

Historisch dokumentiert

Mausoleum aus fatimidischer Zeit, laut Inschrift 1088 erneuert.

built after 1009 by Ali ibn Ja'far ibn Fallah; rebuilt (inscription 1088)

Quellen

Mausoleum des Imams (qabr mubarak, mit Ahmad al-Wafi in Verbindung gebracht), Salamiyya

Unbestätigt

Ismaili · mausoleum · Salamiyah, Hama

Nach Überlieferung zugeschrieben

Blessed grave in Salamiyah associated with the early Ismaili imam Ahmad al-Wafi.

Quellen

Burg Masyaf قلعة مصياف

Restauriert · Stand 2000

Ismaili (Nizari) - historic · castle (religious-political seat) · Masyaf, Hama

Burg, Sitz des syrischen nizaritisch-ismailitischen Staates unter Raschid ad-Din Sinan.

Nizari from 1141; Rashid ad-Din Sinan 1166-1193; Baybars 1270

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Masyaf_Castle: Aga Khan Trust for Culture restoration from 2000 (current condition not described)

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Quellen

Drusisch 1 Einträge

Maqam Ain al-Zaman (religiöses Zentrum der Drusen) مقام عين الزمان

Unbestätigt

Druze · maqam / religious centre · As-Suwayda, as-Suwaida · Keine Kartenposition (Schutz)

Heiligtum und Sitz, beschrieben als Zentrale der drusischen Gemeinschaft in Syrien.

Quellen

Alawitisch 1 Einträge

Heiligtum des al-Khasibi (Scheich Yabraq)

Beschädigt · Stand 2024-12

Alawite · shrine / tomb · Aleppo (Maysaloun district), Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Historisch dokumentiert

Grabschrein des alawitischen Theologen al-Chasibi (10. Jh.) in Aleppo; im Dezember 2024 in Brand gesetzt.

Quelle des Zustands: https://en.wikipedia.org/wiki/Alawites: attacked and set on fire (video resurfaced c. 25 Dec 2024; authorities say attack in early Dec 2024); five killed

Quellen

Jesidisches Erbe in Syrien 23 Einträge

Heiligtümer, die von Menschenrechts- und Kulturerbe-Organisationen dokumentiert wurden, vor allem in der Region Afrin. Sie sind als dokumentiertes religiöses Erbe erfasst, nicht als Ausflugsziele. Genannt wird nur das Dorf, ohne Kartenposition. Lalisch und der Scharfadin-Tempel liegen im Irak und gehören nicht zu dieser Liste.

Heiligtum Scheich Ali مزار الشيخ علي

Zerstört · Stand 2020-04

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Basufan, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Zentrales jesidisches Heiligtum von Basufan mit Spitzturm nach dem Vorbild von Lalisch; von STJ als jesidischer Schrein in Afrin geführt.

Quelle des Zustands: NPA 2020-04-26 (dome destroyed by bulldozer, per Human Rights Organization-Afrin); Newlines 2026-08-26 (Ezdina: spire bulldozed 2020) – Two independent reports (2020, 2026) describe the central shrine's spire/dome as bulldozed in 2020.

Quellen

Heiligtum Scheich Hamid (Scheich Humayd) مزار الشيخ حميد

Zerstört · Stand 2026-08

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Qastal Jindo, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Kleines jesidisches Heiligtum mit heiliger Eiche und Friedhof zwischen Qastal Jindo und Baflioun (Gebiet Scharran).

Quelle des Zustands: Newlines Magazine 2026-08-26 (shrine 'now rubble', oak uprooted); earlier: Bellingcat 2019 (photos Feb-Mar 2019: sacred tree cut, graves vandalised, wall and roof partly collapsed); STJ via Kurd-Online 2026 (excavated May 2020) – Progressive damage documented 2019-2020; described as rubble in 2026 reportage.

Quellen

Heiligtum Barsa (Parsê) Khatun مزار برسا خاتون

Unbestätigt · Stand 2026-08

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Qastal Jindo, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidisches Hügelheiligtum der Parsê/Barsa Khatun bei Qastal Jindo.

Quelle des Zustands: Newlines 2026-08-26: hilltop site inside a Turkish military base, could not be visited; trees in front cut down – NPA 2020 claims destroyed (single political source). Access impossible in 2026; physical state of the building not verified.

Quellen

Heiligtum Scheich Junaid مزار الشيخ جنيد

Beschädigt · Stand 2018-05

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Faqira (Ras al-Aswad / Feqîran), Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidisches Heiligtum am Rand von Faqira (Ras al-Aswad) bei Jindires mit Kegelspitze im Stil von Lalisch.

Quelle des Zustands: Bellingcat 2019 (video 21 May 2018: tombstone smashed, grave opened); Rudaw 2020-04-28 (looted, vandalised; villagers tried repairs) – Desecration confirmed by video; a 2026 photo (Newlines) shows a Faqira shrine with conical spire among tombstones, condition not stated.

Quellen

Heiligtum Scheich Rukab (Rakab) مزار الشيخ ركاب

Beschädigt · Stand 2018-06

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Shadiriya (Shaderê), Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidisches Heiligtum in Schadiriya südlich der Stadt Afrin.

Quelle des Zustands: Bellingcat 2019 (video 21 June 2018: collapsed ceiling, debris); Rudaw 2020 (looted, vandalised) – Damage confirmed by video; claim that it was dug up for gold is an allegation.

Quellen

Heiligtum Malak Adi (Melekadi) مزار ملك آدي

Beschädigt · Stand 2020-04

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Qibar, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Eines von mehreren jesidischen Heiligtümern bei Qibar (Melekadi), nördlich der Stadt Afrin.

Quelle des Zustands: Rudaw 2020-04-28 (Ezdina Foundation: looted and vandalised); NPA 2020 claims destroyed (single source) – Looting/vandalism reported by Ezdina (Rudaw); Bellingcat 2019 could not determine status.

Quellen

Heiligtum Jabal Khana / Chilkhana (Çilxana) مزار جل خانة

Beschädigt · Stand 2020-05-15

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Qibar, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidische Stätte bei Qibar (Jabal Khana / Çilxana).

Quelle des Zustands: STJ 2021-04-06 (raided/excavated May 2020 by armed groups searching for antiquities); Kurd-Online 2026 – Excavation for antiquities reported; extent of structural damage not stated.

Quellen

Heiligtum Ziyarat Hajari (Hecherka / Scheich Hussein) زيارة حجري

Unbestätigt · Stand 2020-04

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Qibar, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidisches Heiligtum bei Qibar (STJ 2022).

Quelle des Zustands: Rudaw 2020 reports 'Sheikh Hussein' shrine at Qibar looted and vandalised; Wikipedia names a 'Hercerka Sheikh Huseyn Shrine' at Qibar – Identification of STJ's 'Ziyarah Hajari' with Hercerka/Sheikh Huseyn is plausible but not confirmed; status kept unconfirmed.

Quellen

Jesidischer Friedhof von Qibar المقبرة الإيزيدية في قيبار

Beschädigt · Stand 2019-05-19

Yazidi · cemetery · Qibar, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Jesidischer Friedhof von Qibar.

Quelle des Zustands: Bellingcat 2019 (Afrin Activists Network video, 19 May 2019: graves disrupted); Rudaw 2020; Kurd-Online 2026 – Graves vandalised after March 2018.

Quellen

Heiligtum Hujir (Hoger) in Qarah Jarnah (Qara Jorna) مزار هوجر

Beschädigt · Stand 2018-03-27

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Qarah Jarnah (Qara Jorna), Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Heiligtum bei Midanki (Gebiet Scharran), von Jesiden und Muslimen verehrt.

Quelle des Zustands: Bellingcat 2019 (Ezdina News video 27 March 2018: interior damaged, cloth burned) – Desecration confirmed by video; NPA 2020 claims destroyed (single source). Bellingcat notes the shrine is used by both Yazidis and Muslims.

Quellen

Heiligtum Bila Manan (Mannan) مزار بيلا منان

Beschädigt · Stand 2024-06-13

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · Kafr Jana, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidisches Heiligtum in Kafr Jana, nordöstlich der Stadt Afrin.

Quelle des Zustands: North Press Agency 2024-06-13 (photos/footage: fire and vandalism; attributed by local sources to al-Jabha al-Shamiya) – Damage shown in photos/footage obtained by NPA; attribution per local sources.

Quellen

Heiligtum Masha'allah مزار ماشاء الله

Unbestätigt · Stand 2018-08

Yazidi · shrine (mazar/ziyaret) · near Hanan, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Ungeklärte lokale Überlieferung

Jesidisches Heiligtum nahe Hanan (STJ 2022).

Quelle des Zustands: STJ 2021 reports a 'Hannan Shrine, Masha'ala village' raided and looted in Aug 2018 (graves of Kurdish figures) – Not established that STJ 2021's Hannan shrine is the Yazidi Masha'allah shrine listed in STJ 2022; status kept unconfirmed.

Quellen

Gebäude des Jesidischen Kulturvereins (Afrin) مقر الاتحاد الثقافي الإيزيدي في عفرين

Zerstört · Stand 2018-03

Yazidi · community building · Afrin, Aleppo · Keine Kartenposition (Schutz)

Gemeinde- und Kulturzentrum der Jesidischen Kulturunion (gegr. 2013) in der Velat-Straße, Stadt Afrin.

Quelle des Zustands: STJ 2022 (satellite 6 Feb vs 21 Mar 2018); Bellingcat 2019 (imagery 7 Feb vs 22 Mar 2018) – Destroyed during/after capture of Afrin in March 2018; a school (Al-Imam wa Al-Khateeb) opened on the site on 23 Sep 2021. Reported destruction of a Lalish-dome monument and a Zoroaster statue is unverified (Bellingcat).

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Jesidisches Tempelprojekt Dukar (Amuda)

Unbestätigt · Stand 2025-08-03

Yazidi · temple (new construction project) · Dukar (Amuda countryside), Al-Hasaka · Keine Kartenposition (Schutz)

Neuer jesidischer Tempel, vom Jesidischen Verband in Syrien in Dukar bei Amuda angekündigt (Gedenken an den Völkermord 2014).

foundation stone 2025-08-03

Quelle des Zustands: North Press Agency 2025-08-03 – Only the foundation stone was reported; construction progress unknown. Modern project, not historic heritage.

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Museen in allen 14 Gouvernements 40 Einträge

Ein Museum gilt nur mit datierter Quelle aus 2025–2026 als geöffnet. Öffnungszeiten nennen wir nicht, weil keine verlässliche Quelle sie angibt.

Nationalmuseum al-Hasaka

Geschlossen · Stand 2026-02-12

Al-Hasakah, Al-Hasaka

Der 2002 begonnene Museumsbau sollte Funde von Chabur-Stätten wie Tell Mozan aufnehmen, diente von 2011 bis 2024 dem Militär und wurde nie für die Öffentlichkeit geöffnet.

Sammlungen: Planned for finds from Khabur sites such as Tell Mozan; c. 8,000 objects in regional storage.

Kriegsschäden: Military use 2011–2024.

Has never opened to the public; repairs to utilities needed before opening (The Art Newspaper, Feb 2026).

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Nationalmuseum Aleppo

Unbestätigt · Stand 2024-12-20

Aleppo, Aleppo

Das große archäologische Museum Nordsyriens, dessen Grundstock Funde vom Tell Halaf bildeten, verwahrt Material aus Mari, Ebla, Ugarit, Hama und vielen anderen Fundorten. 2016 wurde es beschossen, 2023 durch das Erdbeben beschädigt.

Sammlungen: Archaeology of northern Syria (Mari, Ebla, Ugarit, Hama, Tell Halaf/Guzana – 35 Tell Halaf pieces from the 1927 division formed its core), classical and Islamic periods.

Kriegsschäden: Hit by missiles and mortars in July 2016 (roof and structure badly damaged); façade cracked and artefacts damaged in the 6 Feb 2023 earthquake; heavy statues had been encased in concrete for protection.

Partly reopened in 2019 (UNDP); damaged in the Feb 2023 earthquake; in Dec 2024 the director said it was preparing to reopen (Asharq Al-Awsat). No dated 2025–2026 confirmation of opening found.

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Museum der Zitadelle von Aleppo

Unbestätigt · Stand 2025-12-12

Aleppo, Aleppo

Ein kleines Fundstättenmuseum in der mittelalterlichen Zitadelle von Aleppo mit Funden aus den dortigen Grabungen.

Sammlungen: Finds from excavations in the citadel (details not verified).

Kriegsschäden: Citadel used as military stronghold during the war and damaged by the 2023 earthquake (Asharq Al-Awsat Dec 2024).

The citadel itself reopened to visitors in September 2025 (The National, 12 Dec 2025); whether the museum rooms are open is not confirmed.

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Bait Adschikbasch – Museum für Volkstraditionen

Unbestätigt

Aleppo (Judayda quarter), Aleppo

Ein osmanisches Hofhaus im Viertel al-Dschudaida, das als Museum für Volkstraditionen Aleppos dient.

Sammlungen: Aleppine folk traditions and domestic life.

Kriegsschäden: Not verified in this pass (al-Judayda quarter suffered heavy fighting).

No dated 2025–2026 status found.

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Bait Ghazaleh – Erinnerungsmuseum Aleppo

Beschädigt · Stand 2018

Aleppo (Judayda quarter), Aleppo

Eines der prächtigsten historischen Häuser Aleppos, vorgesehen als Museum des Stadtgedächtnisses; seine geschnitzten Holzinterieurs wurden im Krieg beschädigt und teilweise geraubt.

Sammlungen: Planned/partial museum of the memory of Aleppo (details not verified).

Kriegsschäden: Damage and loss of carved wooden interior panels (reports of 2018 cited by Wikipedia list).

Listed as damaged; wooden interior panels reported missing (cited reports from 2018). No 2025–2026 status found.

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Bait Dschunblat

Unbestätigt

Aleppo, Aleppo

Ein osmanischer Palast in Aleppo, der unter den Museen der Stadt geführt wird; die heutige Museumsnutzung ist unbestätigt.

Sammlungen: Not verified.

Only listed as museum in Wikipedia list; current museum use not verified.

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Museum Raqqa

Geschlossen · Stand 2026-10

Raqqa, ar-Raqqa

Das osmanische Regierungsgebäude von 1861 wurde 1981 zum Museum von Raqqa, mit Funden aus den Stätten an Balich und Euphrat und der abbasidischen Stadt. Unter dem IS geplündert, ist das Gebäude restauriert; die Sammlung wird vor der Wiedereröffnung neu aufgebaut.

Sammlungen: Finds from Tell Sabi Abyad, Tell Bi'a, Tell Chuera, Tell Munbaqa, Roman to Abbasid (Harun al-Rashid era) objects.

Kriegsschäden: Looted and damaged under ISIS (reported 2013); building damaged; thousands of objects missing.

Building restoration completed with ALIPH support; restoration of remaining collection under way "so that the museum may be re-opened" (ALIPH project page). Oct 2026: efforts to recover c. 4,700 missing artefacts (Enab Baladi headline; article not accessible).

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Museum Qalat Dschabar

Unbestätigt

Qal'at Ja'bar (Lake Assad), ar-Raqqa

Ein kleines Museum in der Burg Qalat Dschabar am Assad-See; der aktuelle Zustand ist unbekannt.

Sammlungen: Finds from the castle (details not verified).

Kriegsschäden: Possibly looted 1 May 2012 (attribution unclear).

No dated status found. Note: Wikipedia's damage list conflates it with the Raqqa Museum (looting on 1 May 2012).

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Nationalmuseum as-Suwaida

Unbestätigt

As-Suwayda, as-Suwaida

Das 1990 in einem basaltverkleideten Bau eröffnete Museum von Suwaida zeigt Basaltskulpturen, Mosaiken und Münzen des Hauran-Gebirges von nabatäischer bis islamischer Zeit sowie einen Steingarten im Freien.

Sammlungen: Basalt sculpture, mosaics (incl. mythological scenes), pottery, glass and coins from Nabataean to Islamic periods.

Kriegsschäden: None found.

No dated 2025–2026 status found; effect of the July 2025 violence in Suwayda on the museum not documented in sources consulted.

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Museum Schahba (Philippopolis)

Unbestätigt

Shahba, as-Suwaida

Ein Museum in Schahba, dem von Kaiser Philippus Arabs gegründeten römischen Philippopolis, bekannt für seine Mosaiken.

Sammlungen: Roman mosaics from Philippopolis (details not verified).

No dated status found.

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Nationalmuseum Damaskus

Wiedereröffnet · Stand 2025-12-02

Damascus, Damaskus

Das 1919 gegründete wichtigste Museum Syriens zeigt Funde aus allen Epochen und Regionen – von vorgeschichtlichen Werkzeugen und der Alphabettafel aus Ugarit bis zur Synagoge von Dura Europos und einem palmyrenischen Grab. Den Eingang bildet das Tor des umayyadischen Wüstenschlosses Qasr al-Hair al-Gharbi. Nach mehreren Schließungen wurde es 2025 wieder geöffnet.

Sammlungen: Syria's largest archaeological collection in five departments (prehistory, ancient Near East incl. Ugarit, Ebla and Mari tablets, classical incl. Palmyra hypogeum and the Dura-Europos synagogue, Islamic, modern art).

Kriegsschäden: No structural war destruction reported, but The Art Newspaper (Aug 2025) describes cracked walls and ceilings and parts of the building used as storage for objects evacuated from six other museums; theft of six Roman statues from the classical department in Nov 2025.

Closed 2012, partly reopened 29 Oct 2018, closed 7 Dec 2024, reopened 8 Jan 2025; closed again after the theft of six Roman marble statues discovered 10 Nov 2025; reopening after security upgrade reported on 2 Dec 2025 (SANA, undated page; Syrian Future Movement statement). Exact reopening date and open sections not confirmed by an official dated notice.

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Museum der syrischen Gefängnisse

Geöffnet · Stand 2025-09-15

Damascus, Damaskus

Ein 2025 gestartetes Dokumentationsprojekt, das mit digitalen Rekonstruktionen, virtueller Realität und Zeugenaussagen Überlebender Haft und Folter in den Gefängnissen der Assad-Zeit festhält.

Sammlungen: Digital archive, 3D/VR reconstructions of Assad-era detention and torture facilities and survivor video testimonies.

Launched 15 Sep 2025 (The New Arab, AFP). Continuous physical opening not verified; mainly online.

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Azem-Palast – Museum für Volkskunst und Volkstraditionen

Unbestätigt · Stand 2025-08-17

Damascus (Old City), Damaskus

Die Residenz des Statthalters As'ad Pascha al-Azm aus dem 18. Jahrhundert in der Altstadt beherbergt das Museum für Volkskunst und Volkstraditionen; Räume um prachtvolle Innenhöfe zeigen damaszenisches Alltagsleben, Handwerk und Trachten.

Sammlungen: Ethnographic displays of Damascene domestic life, crafts, costumes and tableaux in the palace rooms.

Kriegsschäden: No war damage found in the sources consulted.

DGAM page (Aug 2025) states the building is in good condition and used as the Museum of Popular Traditions, but gives no opening information. No dated 2025–2026 confirmation of public opening found.

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Museum für Medizin und Wissenschaft (Bimaristan Nur ad-Din)

Unbestätigt

Damascus (Old City), Damaskus

Das von Nur ad-Din im 12. Jahrhundert gestiftete Krankenhaus beherbergt heute ein Museum zur Geschichte der Medizin und Wissenschaft in der arabisch-islamischen Welt.

Sammlungen: Historical medical and pharmaceutical instruments, manuscripts and displays on medieval Arab-Islamic medicine and science.

Kriegsschäden: None found in the sources consulted.

No dated 2025–2026 status found.

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Syrisches Militärmuseum

Unbestätigt

Damascus, Damaskus

Das syrische Militärmuseum im Zentrum von Damaskus zeigte Waffen und Militärgeschichte; sein heutiger Standort und Zustand ließen sich nicht bestätigen.

Sammlungen: Weapons, uniforms and military history displays (contents and current location not verified).

No dated status found; location/relocation not verified.

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Panorama des Oktoberkriegs

Beschädigt · Stand 2024-12

Damascus, Damaskus

Das 1998 eröffnete Panorama verherrlichte den Krieg von 1973 und Hafiz al-Assad mit erbeutetem Kriegsgerät, Monumentalgemälden und einem drehbaren 3D-Rundbild der Schlacht um Quneitra. Teile wurden nach Dezember 2024 Berichten zufolge verwüstet.

Sammlungen: Military hardware from the 1973 war, large paintings and a rotating 3D panorama of the battle for Quneitra.

Kriegsschäden: Reported ransacking after Dec 2024 (single, weak source).

Wikipedia states parts of the building were ransacked and destroyed after the fall of the Assad government (cited to an archived video); no dated official status found.

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Haus des syrischen Erbes (Turm 8, Zitadelle Damaskus)

Geöffnet · Stand 2026-09-25

Damascus (Old City), Damaskus

Ein restaurierter Turm der ayyubidischen Zitadelle wurde 2026 als Kulturraum wiedereröffnet, der das materielle und immaterielle Erbe Syriens zeigt, darunter aus dem Ausland zurückgegebene Antiken.

Sammlungen: Exhibitions on tangible and intangible Syrian heritage; in Aug 2026 showed 23 antiquities returned from France.

Reopened as multipurpose cultural space in Jan 2026; exhibition in Aug 2026 (The National, 25 Sep 2026).

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Quellen

Al-Bait asch-Schami – Museum der Geschichte von Damaskus

Unbestätigt

Damascus, Damaskus

Ein in Verzeichnissen geführtes Museum zur Stadtgeschichte von Damaskus; sein aktueller Zustand ist unbekannt.

Sammlungen: Historical museum of the city of Damascus (details not verified).

Only listed in Wikipedia list and Heritage for Peace; no dated status.

Quellen

Museum für Epigraphik (Damaskus)

Unbestätigt

Damascus, Damaskus

Ein in Museumslisten erwähntes Inschriftenmuseum in Damaskus; ob es heute besteht, ließ sich nicht bestätigen.

Sammlungen: Inscriptions (details not verified).

Only listed in Wikipedia list; existence today not verified.

Quellen

Landwirtschaftsmuseum Damaskus

Unbestätigt

Damascus, Damaskus

Ein in Museumslisten erwähntes Landwirtschaftsmuseum in Damaskus; ob es heute besteht, ließ sich nicht bestätigen.

Sammlungen: Not verified.

Only listed in Wikipedia list; existence today not verified.

Quellen

Museum Bosra (Zitadelle)

Unbestätigt

Bosra, Daraa

In der ayyubidischen Zitadelle, die das römische Theater von Bosra umschließt, zeigt das Museum archäologische und volkskundliche Objekte aus dem Hauran.

Sammlungen: Archaeological and folk material from the Hauran (details not verified).

Kriegsschäden: DGAM reported fighting damage to the citadel (24 Mar 2015).

No dated status found.

Quellen

Museum Deir ez-Zor

Beschädigt · Stand 2025-09-22

Deir ez-Zor, Deir ez-Zor

Das 1996 als syrisch-deutsches Projekt errichtete Museum von Deir ez-Zor präsentierte die Archäologie der Dschazira und des Euphrat von Mari bis Dura Europos mit Rekonstruktionen in Originalgröße. Seit 2011 geschlossen, wurde ein Großteil der Sammlung nach Damaskus gebracht.

Sammlungen: Archaeology of the Jazira and Euphrates: Mari tablets, Khabur sites (Brak, Leilan, Mozan, Beydar), Dura-Europos, ethnography; full-scale reconstructions.

Kriegsschäden: Damaged during the war (unspecified); collection evacuated.

Closed since 2011; c. 30,000 objects evacuated to Damascus in 2014–2015; Sept 2025 governor cancelled plan to allocate museum rooms as offices; damage acknowledged; no reopening date.

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Quellen

Museum für Volkstraditionen (Deir ez-Zor)

Unbestätigt

Deir ez-Zor, Deir ez-Zor

Ein Volkskundemuseum in Deir ez-Zor, bekannt nur aus einem Wikidata-Eintrag; Einzelheiten sind unbestätigt.

Sammlungen: Not verified.

Wikidata item only; location precision doubtful.

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Quellen

Fundstättenmuseum Dura Europos

Unbestätigt

Salhiyeh (Dura-Europos), Deir ez-Zor

Ein in Wikidata verzeichnetes Fundstättenmuseum in Dura Europos; Existenz und Zustand ließen sich nicht bestätigen.

Sammlungen: Not verified.

Recent Wikidata item; the site was extensively looted 2013–2016 (not museum-specific).

Quellen

Nationalmuseum Hama

Unbestätigt

Hama, Hama

Das Regionalmuseum von Hama zeigt die Archäologie des mittleren Orontestals; im Krieg wurde es Berichten zufolge geplündert.

Sammlungen: Archaeology of the Hama region from prehistory to the Islamic period (details not verified).

Kriegsschäden: Reported looted; a gilt bronze Aramaean statue listed as missing (Wikipedia list).

No dated 2025–2026 status found.

Quellen

Museum Apameia (Khan von Qalaat al-Madiq)

Beschädigt · Stand 2019-08-27

Qal'at al-Madiq, Hama

Eine osmanische Karawanserei aus dem 16. Jahrhundert unterhalb der Burg Qalaat al-Madiq, 1982 zum Museum für die Mosaiken von Apameia umgebaut. Im Krieg wurde sie geplündert und umkämpft.

Sammlungen: Roman and Byzantine mosaics, sarcophagi and finds from Apamea.

Kriegsschäden: Looted by armed groups (2012 reports); shelling in 2019; mosaics wrapped and sandbagged by local protectors.

Looting and vandalism reported 2012; repeated attacks reported 2019; condition described as unknown in Aug 2019. No 2025–2026 status found.

Quellen

Museum Homs

Wiedereröffnet · Stand 2026-08

Homs, Homs

Das archäologische Museum von Homs zeigt Funde aus Qatna, der Region Kadesch und dem römischen Emesa. Im August 2026 öffnete erstmals seit 2011 wieder ein Saal.

Sammlungen: Regional archaeology incl. Qatna royal-tomb finds, material linked to Qadesh, Roman Emesa and Islamic pottery.

Kriegsschäden: Reported looted (Wikipedia list).

One hall reopened in August 2026 (Stone Sculpture Week 1–6 Aug 2026) for the first time since 2011; full reopening not yet announced.

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Quellen

Museum Palmyra

Beschädigt · Stand 2025-10-30

Palmyra (Tadmur), Homs

Das 1961 errichtete Fundstättenmuseum von Palmyra beherbergte die berühmten palmyrenischen Grabporträts. Im Krieg wurde es schwer beschädigt, Skulpturen wurden zerschlagen; eine international finanzierte Instandsetzung wird vorbereitet.

Sammlungen: Palmyrene funerary portraits, sculpture, mosaics and finds from the ancient city.

Kriegsschäden: Heavily damaged and statues smashed during ISIS occupations (2015–2017) and fighting; looting.

Collapsed roof, damaged exhibits and no visitor facilities (The National, 30 Oct 2025); ALIPH preparatory phase for rehabilitation 2026.

Quellen

Museum Idlib

Beschädigt · Stand 2025-12-03

Idlib, Idlib

Das Museum von Idlib ist vor allem für die Tontafeln der Archive von Ebla bekannt. Durch Bomben und das Erdbeben 2023 beschädigt, wird es instand gesetzt; im Dezember 2025 wurden ihm über 1.400 Objekte zurückgegeben.

Sammlungen: Finds from Ebla incl. cuneiform tablets of the Ebla archives, and other regional sites.

Kriegsschäden: Damaged by bombing and the 2023 earthquake; reopened briefly in 2018 under opposition administration.

Under rehabilitation after bomb and earthquake damage (The Art Newspaper, Aug 2025); 1,234 tablets and 198 objects returned to the museum in Dec 2025. Opening to the public not confirmed.

Quellen

Mosaikmuseum Maarat an-Numan

Geschlossen · Stand 2026-09-25

Ma'arrat al-Nu'man, Idlib

Das Museum in der osmanischen Karawanserei Khan Murad Pascha zeigt spätrömische und byzantinische Mosaiken aus den Toten Städten. Im Krieg wurde es mehrfach getroffen und bleibt bis zur Restaurierung geschlossen.

Sammlungen: Late Roman and Byzantine mosaics from the Dead Cities region.

Kriegsschäden: Hit by shelling in 2012 and by airstrikes (incl. two rockets on 9 May 2016); building and mosaics damaged.

Closed awaiting restoration; surviving objects wrapped in storage; engineering study in preparation, no timetable (The National, Sep 2026).

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Quellen

Museum Ebla

Unbestätigt

Tell Mardikh (Ebla), Idlib

Ein Museum in Ebla wird in Museumslisten genannt; ob am Tell Mardikh heute ein Fundstättenmuseum besteht, ließ sich nicht bestätigen.

Sammlungen: Not verified (main Ebla finds are in Idlib, Aleppo and Damascus).

Only listed in Wikipedia list; existence and current state not verified.

Quellen

Nationalmuseum Latakia

Unbestätigt

Latakia, Latakia

In einer osmanischen Karawanserei des 16. Jahrhunderts, die einst dem Tabakhandel diente, zeigt das Museum von Latakia Funde aus Ugarit und Ras Ibn Hani, klassische und islamische Objekte sowie moderne Kunst.

Sammlungen: Ugarit (Ras Shamra) and Ras Ibn Hani tablets and finds, classical and Islamic objects, modern art.

Kriegsschäden: No physical damage reported in sources consulted.

Closed temporarily from 2011 (garden remained open per Wikipedia). No dated 2025–2026 status found.

Quellen

Museum Tartus (Kathedrale Unserer Lieben Frau von Tortosa)

Geschlossen · Stand 2025

Tartus, Tartus

Die Kreuzfahrerkathedrale Unserer Lieben Frau von Tortosa dient seit 1956 als Museum von Tartus mit Funden aus Amrit, Arwad und der Küste. Geschlossen und beschädigt, wird sie in einem Projekt 2025–2027 instand gesetzt.

Sammlungen: Finds from Amrit, Arwad, Tartus and the coast from prehistory to the medieval period.

Kriegsschäden: "Significant damage to both its building and collections" (ALIPH).

Closed for years; ALIPH/Aga Khan Trust for Culture rehabilitation project 2025–2027 aims to reopen it (project page, retrieved 2026-10-30).

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Quellen

Museum Amrit

Unbestätigt

Amrit, Tartus

Ein Museum an der phönizischen Stätte Amrit wird in Listen genannt; Existenz und Zustand ließen sich nicht bestätigen.

Sammlungen: Not verified.

Listed by Heritage for Peace and Wikipedia without location; existence today not verified.

Quellen

Objekte an anderen Orten

Funde aus syrischen Stätten, die heute in Museen anderswo liegen. Fundort und Objekte sind getrennt erfasst.

  • Funde vom Tell Halaf (Guzana)Main share taken to Berlin by Max von Oppenheim (private Tell Halaf Museum, burnt Nov 1943; >30 sculptures reconstructed from c. 27,000 fragments 2001–2010, shown at the Pergamon Museum 2011, now with the Vorderasiatisches Museum Berlin). 35 pieces from the 1927 division went to Aleppo and formed the core of the National Museum of Aleppo; some reliefs in the British Museum and the Walters Art Museum.

Schlachtfelder und historische Wendepunkte in Syrien 32 Einträge

Von Kadesch bis Maysalun. Orte so genau, wie die Quellen es erlauben; umstrittene Schlachtfelder nur als Region.

Schlacht bei Kadesch – c. May 1274 BC (low chronology; high chronology about 20 years earlier)Belagerung von Dura Europos – 256 ADBelagerung von Damaskus (634) – 21 August – 19 September 634Belagerung von Emesa (Homs) – December 635 – March 636Schlacht bei Hadir – June 637Schlacht von Siffin – 26–28 July 657 (8–10 Safar 37 AH)Schlacht von Mardsch Rahit – 18 August 684Byzantinische Plünderung Aleppos – 24–31 December 962Belagerung von Schaizar – 28 April – 21 May 1138Belagerung von Qalat Dschabar durch Zengi – 1146Belagerung von Masyaf durch Saladin – May 1176Eroberung von Saône (Saladinsburg) durch Saladin – 27–29 July 1188Ayyubidische Eroberung von Qalat Nadschm – 1202Mongolische Belagerung Aleppos – 18–24 January 1260Belagerung des Krak des Chevaliers – 3 March – 8 April 1271Belagerung von Margat (al-Marqab) – 17 April – 23 May 1285Mongolische Belagerung von ar-Rahba – 1312/1313 (about one month)Plünderung Aleppos durch Timur – October–November 1400Belagerung und Plünderung von Damaskus durch Timur – December 1400 – March 1401Schlacht von Mardsch Dabiq – 24 August 1516Nationalmuseum DamaskusAzem-Palast – Museum für Volkskunst und VolkstraditionenMuseum für Medizin und Wissenschaft (Bimaristan Nur ad-Din)Museum für arabische KalligrafieSyrisches MilitärmuseumPanorama des OktoberkriegsHaus des syrischen Erbes (Turm 8, Zitadelle Damaskus)Nationalmuseum AleppoMuseum der Zitadelle von AleppoBait Adschikbasch – Museum für VolkstraditionenBait Ghazaleh – Erinnerungsmuseum AleppoBait DschunblatAzem-Palast HamaMuseum Apameia (Khan von Qalaat al-Madiq)Museum HomsMuseum IdlibMosaikmuseum Maarat an-NumanNationalmuseum LatakiaMuseum Tartus (Kathedrale Unserer Lieben Frau von Tortosa)Museum Arwad (Zitadelle)Museum Bosra (Zitadelle)Museum DaraaNationalmuseum as-SuwaidaMuseum RaqqaMuseum Qalat DschabarMuseum Deir ez-ZorMuseum für Volkstraditionen (Deir ez-Zor)Fundstättenmuseum Dura Europos
  • Museen in allen 14 Gouvernements
  • Ort bekannt, Spuren erhalten
  • Ungefähres Gebiet
  • Lage umstritten – nur Region
  1. Schlacht bei Kadesch معركة قادش

    Ungefähres Gebiet · Homs

    Eine der frühesten Schlachten, deren Verlauf im Detail überliefert ist: Streitwagenheere Ramses’ II. und des Hethiterkönigs Muwatalli II. trafen in der Orontesebene bei Kadesch aufeinander. Ägyptische Monumente feiern sie als Sieg, tatsächlich endete sie unentschieden und mündete später in einen der ältesten bekannten Friedensverträge.

    Parteien
    Egyptian New Kingdom · Hittite Empire
    Befehlshaber
    Ramesses II · Muwatalli II · Hattusili III · Talmi-Sarruma of Aleppo
    Ergebnis
    Inconclusive; no territorial gain for Egypt. Later followed by the Egyptian–Hittite peace treaty (c. 1259 BC).
    Ort
    Orontes plain near Kadesh (Tell Nebi Mend), just upstream of Lake Homs; a Wikipedia footnote places it near al-Houz, al-Qusayr District.
    Was heute erhalten ist
    Tell Nebi Mend (ancient Kadesh) survives as an archaeological tell; no battlefield remains. The battle is commemorated in Egyptian reliefs (Ramesseum, Abu Simbel, Karnak, Luxor, Abydos).
    Kadesch Qattina-See (Homs-See) Museum Homs
    Quellen
  2. Belagerung von Dura Europos حصار دورا أوروبوس

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Deir ez-Zor

    Schapur I. eroberte die römische Grenzstadt am Euphrat um 256 nach einer teils unterirdisch geführten Belagerung. Die ausgegrabenen Minen und Gegenminen mit den Überresten in einem Tunnel umgekommener Soldaten zählen zu den besten archäologischen Zeugnissen antiker Belagerungskriege.

    Parteien
    Sasanian Empire · Roman Empire
    Befehlshaber
    Shapur I · Roman commander unknown
    Ergebnis
    Sasanian capture of the city; Dura was abandoned afterwards.
    Ort
    City walls of Dura-Europos above the Euphrates near as-Salihiyah.
    Was heute erhalten ist
    Sasanian siege mines and Roman counter-mines under the western wall (where c. 20 Roman soldiers died, probably from toxic fumes), city walls and towers; remains of a Sasanian siege ramp are recorded as a separate Wikidata item. The site was heavily looted 2013–2016.
    Dura Europos
    Quellen
  3. Schlacht bei Emesa معركة حمص (إميسا)

    Ungefähres Gebiet · Homs

    Kaiser Aurelian besiegte vor Emesa das Heer der palmyrenischen Königin Zenobia. Die Schlacht beendete das kurzlebige Palmyrenische Reich und öffnete den Weg nach Palmyra.

    Parteien
    Roman Empire · Palmyrene Empire
    Befehlshaber
    Aurelian · Zenobia · Zabdas
    Ergebnis
    Roman victory; collapse of the Palmyrene Empire and subsequent siege and capture of Palmyra.
    Ort
    Plain before Emesa (Homs).
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Palmyra
    Quellen
  4. Schlacht bei Kallinikos معركة الرقة (كالينيكوس)

    Ungefähres Gebiet · ar-Raqqa

    Belisar stellte bei Kallinikos, dem heutigen Raqqa, ein abziehendes persisches Heer am Euphrat und unterlag nach hartem Kampf. Die Schlacht gehört zum langen römisch-persischen Ringen um die mesopotamische Grenze.

    Parteien
    Byzantine Empire with Ghassanid allies · Sasanian Empire with Lakhmid allies
    Befehlshaber
    Belisarius · Hermogenes · Azarethes · al-Mundhir III
    Ergebnis
    Sasanian victory, costly enough to be described as Pyrrhic.
    Ort
    Near Callinicum (Raqqa), on the bank of the Euphrates.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Zitadelle von Raqqa Museum ar-Raqqa
    Quellen
  5. Schlacht und Übergabe von Bosra معركة بصرى وفتحها

    Ungefähres Gebiet · Daraa

    Nach islamischer Überlieferung erreichte Chalid ibn al-Walid nach seinem Wüstenmarsch aus dem Irak Bosra und zwang die Stadt gemeinsam mit Schurahbil 634 zur Übergabe. Damit fiel die erste größere Stadt des byzantinischen Syrien; die Quellen weichen in Einzelheiten voneinander ab.

    Parteien
    Rashidun Caliphate · Byzantine Empire with Ghassanid forces
    Befehlshaber
    Khalid ibn al-Walid · Shurahbil ibn Hasana · Romanus (Byzantine)
    Ergebnis
    Rashidun victory; Bosra surrendered against tribute in mid-July 634.
    Ort
    Outside the walls of Bosra.
    Was heute erhalten ist
    Ancient city of Bosra (UNESCO World Heritage); the Mosque of Umar is traditionally linked to the conquest period. No battlefield remains.

    Narratives of the conquest rely mainly on later Arabic sources (al-Baladhuri, al-Tabari, the partly legendary Futuh al-Sham attributed to al-Waqidi); dates, numbers and the role of individual commanders vary between sources. Theophanes dates the event to the caliphate of Umar.

    Zitadelle von Bosra Omar-Moschee (Bosra)
    Quellen
  6. Belagerung von Damaskus (634) حصار دمشق (634)

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Damaskus

    Die einmonatige Belagerung brachte Damaskus unter muslimische Herrschaft. Die Überlieferung berichtet von zwei Einzügen – Chalid ibn al-Walid stürmte das Osttor, während Abu Ubaida am Dschabiya-Tor eine Übergabe aushandelte – und von der Entscheidung, die vereinbarten Bedingungen einzuhalten.

    Parteien
    Rashidun Caliphate · Byzantine Empire
    Befehlshaber
    Khalid ibn al-Walid · Abu Ubayda ibn al-Jarrah · Thomas (Byzantine garrison)
    Ergebnis
    Rashidun capture of Damascus; according to the sources Khalid broke in at the East Gate while Abu Ubayda accepted a negotiated surrender at the Jabiya Gate, and the surrender terms were honoured.
    Ort
    Walls and gates of Roman/Byzantine Damascus (East Gate = Bab Sharqi, Jabiya Gate).
    Was heute erhalten ist
    Bab Sharqi (Roman East Gate) and the line of the Old City walls; Bab al-Jabiyah (later rebuilt).

    Narratives of the conquest rely mainly on later Arabic sources (al-Baladhuri, al-Tabari, the partly legendary Futuh al-Sham attributed to al-Waqidi); dates, numbers and the role of individual commanders vary between sources.

    Bab Scharqi Bab al-Dschabiya Umayyaden-Moschee
    Quellen
  7. Belagerung von Emesa (Homs) حصار حمص

    Ungefähres Gebiet · Homs

    Im Winter 635/636 belagerten die muslimischen Heere unter Abu Ubaida und Chalid ibn al-Walid Emesa, bis die Stadt kapitulierte. Homs wurde zu einem der wichtigsten Garnisonszentren des frühislamischen Syrien.

    Parteien
    Rashidun Caliphate · Byzantine Empire
    Befehlshaber
    Abu Ubayda ibn al-Jarrah · Khalid ibn al-Walid · Ubada ibn al-Samit · Harbees (Byzantine)
    Ergebnis
    Rashidun capture of Emesa (later briefly evacuated before Yarmouk).
    Ort
    Around ancient Emesa (Homs).
    Was heute erhalten ist
    None specific; the Khalid ibn al-Walid Mosque in Homs houses a tomb traditionally attributed to Khalid (not verified in this pass).

    Narratives of the conquest rely mainly on later Arabic sources (al-Baladhuri, al-Tabari, the partly legendary Futuh al-Sham attributed to al-Waqidi); dates, numbers and the role of individual commanders vary between sources.

    Zitadelle von Homs
    Quellen
  8. Schlacht am Jarmuk معركة اليرموك

    Lage umstritten – nur Region · Daraa

    In sechs Tagen im August 636 besiegten die muslimischen Heere im Gebiet des Jarmuk ein großes byzantinisches Feldheer. Die Schlacht entschied das Schicksal des byzantinischen Syrien; Lage und Ausdehnung des Schlachtfelds werden in der Forschung unterschiedlich rekonstruiert.

    Parteien
    Rashidun Caliphate · Byzantine Empire with Ghassanid allies
    Befehlshaber
    Khalid ibn al-Walid (field command per tradition) · Abu Ubayda ibn al-Jarrah · Amr ibn al-As · Shurahbil ibn Hasana · Yazid ibn Abi Sufyan · Vahan · Theodore Trithyrius · Jabala ibn al-Ayham
    Ergebnis
    Decisive Rashidun victory that effectively ended Byzantine rule in Syria.
    Ort
    Region of the Yarmouk river and its tributary the Wadi al-Ruqqad, south-east of the Sea of Galilee, on today's Syria–Jordan border. The exact extent of the battlefield, the position of the Byzantine camps (north of the Wadi al-Ruqqad vs. Yaqusa) and crossing points are reconstructed differently by historians (e.g. Akram vs. Nicolle); therefore no point coordinates are given.
    Was heute erhalten ist
    None known.

    Narratives of the conquest rely mainly on later Arabic sources (al-Baladhuri, al-Tabari, the partly legendary Futuh al-Sham attributed to al-Waqidi); dates, numbers and the role of individual commanders vary between sources. Wikipedia notes that Khalid took over command from Abu Ubayda in a council of war.

    Quellen
  9. Schlacht bei Hadir معركة الحاضر

    Ungefähres Gebiet · Aleppo

    Chalid ibn al-Walids Reiterei schlug bei Qinnasrin ein byzantinisches Heer und öffnete den muslimischen Truppen den Weg nach Nordsyrien und Aleppo.

    Parteien
    Rashidun Caliphate (Mobile Guard) · Byzantine Empire
    Befehlshaber
    Khalid ibn al-Walid · Menas (Byzantine, killed)
    Ergebnis
    Rashidun victory; Qinnasrin surrendered soon afterwards.
    Ort
    Plain about three miles east of Qinnasrin at al-Hadir.
    Was heute erhalten ist
    None known; ruins of Qinnasrin (Chalcis) nearby.

    Narratives of the conquest rely mainly on later Arabic sources (al-Baladhuri, al-Tabari, the partly legendary Futuh al-Sham attributed to al-Waqidi); dates, numbers and the role of individual commanders vary between sources.

    Chalkis
    Quellen
  10. Schlacht von Siffin معركة صفين

    Ungefähres Gebiet · ar-Raqqa

    Die Heere des Kalifen Ali und Muawiyas, des Statthalters von Syrien, kämpften tagelang am Euphrat westlich von Raqqa. Der Ruf nach einem Schiedsgericht, der die Kämpfe beendete, prägte die spätere Spaltung der muslimischen Gemeinschaft.

    Parteien
    Caliph Ali ibn Abi Talib · Mu'awiya ibn Abi Sufyan (Syria)
    Befehlshaber
    Ali ibn Abi Talib · Malik al-Ashtar · Ammar ibn Yasir (killed) · Mu'awiya ibn Abi Sufyan · Amr ibn al-As
    Ergebnis
    Inconclusive; fighting stopped when the Syrians called for arbitration, which ended inconclusively in 658. A turning point in the history of Islamic sects (emergence of the Kharijites).
    Ort
    Siffin, a ruined Byzantine-era village on the Euphrates near Raqqa; identified with Tell Abu Hureyra, now submerged by Lake Assad.
    Was heute erhalten ist
    None visible; the identified site lies under Lake Assad.
    Tell Abu Hureyra Uwais-al-Qaranī-Moschee
    Quellen
  11. Schlacht von Mardsch Rahit معركة مرج راهط

    Ungefähres Gebiet · Rif Dimaschq

    Nordöstlich von Damaskus besiegten Marwan I. und seine Verbündeten vom Stamm Kalb die Anhänger Ibn az-Zubairs. Der Sieg sicherte das Kalifat den Umayyaden, hinterließ aber eine lange Stammesfehde in Syrien.

    Parteien
    Umayyads (Marwan I, Kalb tribal coalition) · Zubayrid supporters (Qays tribes)
    Befehlshaber
    Marwan I · Ubayd Allah ibn Ziyad · al-Dahhak ibn Qays (killed) · Zufar ibn al-Harith
    Ergebnis
    Umayyad victory; secured Syria for the Marwanid branch but deepened the Qays–Yaman feud.
    Ort
    Marj Rahit meadow near Adra, about 17 km north-east of Damascus.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Quellen
  12. Byzantinische Plünderung Aleppos اجتياح البيزنطيين لحلب

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Aleppo

    Nikephoros Phokas überraschte Saif ad-Daula, nahm seinen Palast vor den Mauern und erstürmte Aleppo. Nur die Zitadelle hielt stand; die Stadt wurde geplündert und teilweise zerstört.

    Parteien
    Byzantine Empire · Hamdanid Emirate of Aleppo
    Befehlshaber
    Nikephoros Phokas · John Tzimiskes · Sayf al-Dawla
    Ergebnis
    City stormed and plundered for about a week; the citadel held; thousands of captives taken.
    Ort
    City of Aleppo; the citadel resisted.
    Was heute erhalten ist
    Citadel of Aleppo (later rebuilt); no remains specific to 962.
    Zitadelle von Aleppo
    Quellen
  13. Schlacht auf dem Blutfeld (Ager Sanguinis) معركة ساحة الدم (سرمدا / البلاط)

    Lage umstritten – nur Region · Idlib

    Ilghazis Heer vernichtete das Feldheer von Antiochia und tötete dessen Regenten Roger von Salerno. Kreuzfahrerchronisten nannten den Ort „Blutfeld“; seine genaue Lage wird in den Quellen unterschiedlich angegeben.

    Parteien
    Principality of Antioch · Artuqids of Mardin/Aleppo
    Befehlshaber
    Roger of Salerno (killed) · Ilghazi
    Ergebnis
    Artuqid victory; the Antiochene army was destroyed.
    Ort
    Between Antioch and Aleppo near al-Atharib; sources name the Sarmada pass or al-Balat.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Sarmada
    Quellen
  14. Belagerung von Schaizar حصار شيزر

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Hama

    Ein byzantinisch-kreuzfahrerisches Heer unter Johannes II. Komnenos belagerte die Munqiditenfestung am Orontes, konnte die Zitadelle aber nicht einnehmen; der Emir erkaufte den Frieden mit Tribut.

    Parteien
    Byzantine Empire, Antioch, Edessa, Templars · Munqidhite Emirate of Shaizar, Zengids
    Befehlshaber
    John II Komnenos · Raymond of Poitiers · Joscelin II · Sultan ibn Munqidh · Zengi
    Ergebnis
    The town fell but the citadel held; the emir paid an indemnity and became a Byzantine vassal.
    Ort
    Castle of Shaizar on the Orontes.
    Was heute erhalten ist
    Castle of Shaizar (later Ayyubid/Mamluk rebuilding).
    Schaizar
    Quellen
  15. Belagerung von Qalat Dschabar durch Zengi حصار عماد الدين زنكي لقلعة جعبر

    Ort bekannt, Spuren erhalten · ar-Raqqa

    Während der Belagerung von Qalat Dschabar wurde 1146 Imad ad-Din Zengi, der Eroberer Edessas, von einem Diener ermordet. Die Führung des muslimischen Widerstands gegen die Kreuzfahrer ging an seinen Sohn Nur ad-Din über.

    Parteien
    Zengids · Uqaylid lord of Qal'at Ja'bar
    Befehlshaber
    Imad al-Din Zengi
    Ergebnis
    Zengi was murdered in his camp by one of his own slaves; the siege was abandoned.
    Ort
    Qal'at Ja'bar, now on a peninsula in Lake Assad.
    Was heute erhalten ist
    Castle of Qal'at Ja'bar (Ayyubid rebuilding); ISIS-held 2014–2017.
    Qalʿat Dschaʿbar
    Quellen
  16. Belagerung von Damaskus (Zweiter Kreuzzug) حصار دمشق في الحملة الصليبية الثانية

    Ungefähres Gebiet · Damaskus

    Die Könige Deutschlands, Frankreichs und Jerusalems belagerten Damaskus nur fünf Tage und zogen dann ab. Der Fehlschlag diskreditierte den Zweiten Kreuzzug und erleichterte später Nur ad-Dins Übernahme von Damaskus.

    Parteien
    Kingdom of Jerusalem, Holy Roman Empire, France, military orders · Burids of Damascus, supported by Zengids
    Befehlshaber
    Baldwin III · Conrad III · Louis VII · Mu'in al-Din Unur · Sayf al-Din Ghazi I · Nur al-Din
    Ergebnis
    Crusaders abandoned the siege after five days; the Second Crusade ended in failure.
    Ort
    Around the walls and orchards of Damascus.
    Was heute erhalten ist
    None specific.
    Zitadelle von Damaskus
    Quellen
  17. Schlacht an den Hörnern von Hama معركة قرون حماة

    Ungefähres Gebiet · Hama

    Saladin schlug bei Hama eine zengidische Koalition – ein wichtiger Schritt zur Vereinigung Ägyptens und Syriens unter seiner Herrschaft.

    Parteien
    Ayyubids (Saladin) · Zengids of Aleppo and Mosul
    Befehlshaber
    Saladin · Muhammad ibn Shirkuh · Gökböri
    Ergebnis
    Ayyubid victory; Saladin consolidated his rule in central Syria.
    Ort
    Near Hama.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Zitadelle von Hama
    Quellen
  18. Belagerung von Masyaf durch Saladin حصار صلاح الدين لقلعة مصياف

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Hama

    Saladin belagerte 1176 die Hauptburg der syrischen Nizariten-Ismailiten, schloss aber bald einen Waffenstillstand. Masyaf blieb ismailitisch, bis der Mamlukensultan Baibars es 1270 einnahm.

    Parteien
    Ayyubids · Nizari Ismailis
    Befehlshaber
    Saladin
    Ergebnis
    Brief siege ended in a truce. The castle later fell to Baybars in February 1270.
    Ort
    Masyaf Castle.
    Was heute erhalten ist
    Masyaf Castle (restored 2000s).
    Burg Masyaf
    Quellen
  19. Eroberung von Saône (Saladinsburg) durch Saladin فتح صلاح الدين لقلعة صهيون

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Latakia

    Saladins Heer beschoss und erstürmte 1188 die Kreuzfahrerburg Saône; die Besatzung ergab sich nach drei Tagen. Die heute nach Saladin benannte Burg besitzt einen der eindrucksvollsten aus dem Fels gehauenen Gräben des Mittelalters.

    Parteien
    Ayyubids · Crusader garrison (Principality of Antioch)
    Befehlshaber
    Saladin · al-Zahir Ghazi
    Ergebnis
    Castle fell within three days; the garrison ransomed itself; granted to the emir Mankawar.
    Ort
    Qal'at Salah ad-Din (Saone/Sahyun) near al-Haffah.
    Was heute erhalten ist
    Rock-cut ditch c. 28 m deep with a free-standing 28 m needle pillar for the drawbridge; UNESCO World Heritage (Crac des Chevaliers and Qal’at Salah El-Din).
    Qalʿat Salah ed-Din
    Quellen
  20. Ayyubidische Eroberung von Qalat Nadschm استيلاء الأيوبيين على قلعة نجم

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Aleppo

    1202 nahm al-Zahir Ghazi von Aleppo die Euphratfestung Qalat Nadschm zusammen mit Manbidsch und Qalat Dschabar ein. Eine große Schlacht ist dort nicht überliefert; die Burg wird als von Belagerungen geprägte Festung aufgenommen.

    Parteien
    Ayyubids of Aleppo · Rival Ayyubid holders in the Jazira
    Befehlshaber
    al-Zahir Ghazi
    Ergebnis
    Qal'at Najm, Manbij and Qal'at Ja'bar taken.
    Ort
    Qal'at Najm on the Euphrates.
    Was heute erhalten ist
    Qal'at Najm castle (Ayyubid rebuilding); damaged by an Ottoman siege in 1820; SDF capture from ISIS 2016.
    Qalʿat Nadschm Qalʿat Dschaʿbar
    Quellen
  21. Mongolische Belagerung Aleppos حصار المغول لحلب

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Aleppo

    Hülegüs Mongolen nahmen mit armenischen und antiochenischen Verbündeten im Januar 1260 Aleppo ein und töteten einen großen Teil der Bevölkerung; die Große Moschee brannte, die Zitadelle wurde nach ihrer Übergabe zerstört.

    Parteien
    Ilkhanate (Mongols), Cilician Armenia, Antioch · Ayyubids
    Befehlshaber
    Hulegu · Hethum I · Bohemond VI · al-Mu'azzam Turanshah
    Ergebnis
    City taken after about a week and its population massacred; the citadel surrendered about a month later and was destroyed.
    Ort
    City and citadel of Aleppo.
    Was heute erhalten ist
    Citadel and Great Mosque of Aleppo (both later rebuilt; the mosque was burned in 1260).
    Zitadelle von Aleppo Umayyaden-Moschee (Aleppo)
    Quellen
  22. Erste Schlacht bei Homs معركة حمص الأولى

    Ungefähres Gebiet · Homs

    Monate nach Ain Dschalut wehrten die Fürsten von Homs und Hama mit mamlukischer Unterstützung bei Homs ein zurückkehrendes mongolisches Heer ab.

    Parteien
    Mamluks and Ayyubid emirates of Homs and Hama · Ilkhanate (Mongols)
    Befehlshaber
    al-Ashraf Musa · al-Mansur · Baidu/Baydar (Mongol)
    Ergebnis
    Muslim coalition victory.
    Ort
    Near Homs.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Zitadelle von Homs
    Quellen
  23. Belagerung des Krak des Chevaliers حصار قلعة الحصن

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Homs

    Baibars nahm die größte Burg der Johanniter ein, nachdem ein Turm untergraben und der äußere Bering erstürmt war; die Verteidiger kapitulierten am 8. April 1271. Die Mamluken reparierten die Burg und wandelten die Kapelle in eine Moschee um.

    Parteien
    Mamluk Sultanate · Knights Hospitaller
    Befehlshaber
    Baybars
    Ergebnis
    After 36 days and the collapse of a mined south-west tower, the garrison surrendered (prompted by a forged letter) and was spared.
    Ort
    Krak des Chevaliers (Qal'at al-Hisn).
    Was heute erhalten ist
    Castle preserved; Hospitaller chapel converted into a mosque with two mihrabs; Mamluk repairs mainly in the outer ward. UNESCO World Heritage.
    Krak des Chevaliers
    Quellen
  24. Zweite Schlacht bei Homs معركة حمص الثانية

    Ungefähres Gebiet · Homs

    Sultan Qalawun besiegte südlich von Homs eine große mongolisch geführte Koalition und sicherte Syrien für fast zwei Jahrzehnte den Mamluken.

    Parteien
    Mamluk Sultanate · Ilkhanate with Cilician Armenia, Georgia, Rum and Hospitallers
    Befehlshaber
    Qalawun · Möngke Temür (wounded) · Leo II of Armenia · Demetrius II of Georgia
    Ergebnis
    Mamluk victory.
    Ort
    South of Homs.
    Was heute erhalten ist
    None known.

    Wikidata Q2726734 carries only city-centre coordinates of Homs (34.7232, 36.7145); not used as battlefield point.

    Quellen
  25. Belagerung von Margat (al-Marqab) حصار قلعة المرقب

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Tartus

    Sultan Qalawun eroberte 1285 die Johanniterfestung Margat an der Küste nach Minierarbeiten – ein weiterer Schritt zum Ende der Kreuzfahrerstaaten.

    Parteien
    Mamluk Sultanate · Knights Hospitaller
    Befehlshaber
    Qalawun
    Ergebnis
    Mamluk capture; Qalawun had the castle rebuilt and strengthened.
    Ort
    Margat castle above Baniyas.
    Was heute erhalten ist
    Castle of al-Marqab with Mamluk rebuilding.
    Margat
    Quellen
  26. Schlacht im Wadi al-Chaznadar (Dritte Schlacht bei Homs) معركة وادي الخزندار (معركة حمص الثالثة)

    Ungefähres Gebiet · Homs

    Ghazans mongolisches Heer besiegte 1299 nordöstlich von Homs die Mamluken – der einzige große Feldsieg der Mongolen über die Mamluken.

    Parteien
    Ilkhanate with Georgia and Cilician Armenia · Mamluk Sultanate
    Befehlshaber
    Ghazan · al-Nasir Muhammad
    Ergebnis
    Ilkhanid victory; brief Mongol occupation of Damascus in early 1300.
    Ort
    Wadi al-Khaznadar, north-east of Homs.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Quellen
  27. Schlacht von Mardsch as-Saffar (Schaqhab) معركة مرج الصفر (شقحب)

    Ungefähres Gebiet · Rif Dimaschq

    Südlich von Damaskus brachten die Mamluken dem mongolischen Heer Qutlugh-Schahs eine schwere Niederlage bei. Es war der letzte Versuch der Mongolen, Syrien im offenen Feld zu erobern.

    Parteien
    Mamluk Sultanate · Ilkhanate with Cilician Armenia
    Befehlshaber
    al-Nasir Muhammad · Baybars II · Sayf al-Din Salar · Qutlugh-Shah · Hethum II
    Ergebnis
    Decisive Mamluk victory, ending the Mongol invasions of the Levant. Ibn Taymiyya took part as a religious figure.
    Ort
    Plain of Marj al-Saffar near Ghabaghib and Kiswe, c. 40 km south of Damascus.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Quellen
  28. Mongolische Belagerung von ar-Rahba حصار المغول للرحبة

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Deir ez-Zor

    Der Ilchan Öldscheitü belagerte die Euphratfestung ar-Rahba etwa einen Monat lang vergeblich – der letzte mongolische Feldzug gegen das mamlukische Syrien.

    Parteien
    Ilkhanate · Mamluk garrison
    Befehlshaber
    Öljaitü
    Ergebnis
    Siege failed; the last Ilkhanid attempt to invade Mamluk Syria.
    Ort
    Qal'at al-Rahba near al-Mayadin.
    Was heute erhalten ist
    Ruined castle of al-Rahba.
    Quellen
  29. Plünderung Aleppos durch Timur اجتياح تيمورلنك لحلب

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Aleppo

    Timur schlug die mamlukischen Statthalter vor Aleppo und plünderte die Stadt; ein Bericht erzählt von einem Turm aus Schädeln vor den Mauern.

    Parteien
    Timurid Empire · Mamluk Sultanate
    Befehlshaber
    Timur · Miran Shah · Shah Rukh · Tamardash (governor of Aleppo)
    Ergebnis
    Mamluk army defeated, city sacked; several Mamluk governors captured; Hama, Homs and Baalbek followed.
    Ort
    City of Aleppo.
    Was heute erhalten ist
    None specific; the citadel and old city were rebuilt later.
    Zitadelle von Aleppo
    Quellen
  30. Belagerung und Plünderung von Damaskus durch Timur حصار تيمورلنك لدمشق ونهبها

    Ort bekannt, Spuren erhalten · Damaskus

    Timur besetzte Damaskus, nachdem der Mamlukensultan abgezogen war; im März 1401 brannte die Stadt einschließlich der Umayyaden-Moschee, und viele Handwerker wurden nach Samarkand verschleppt.

    Parteien
    Timurid Empire · Mamluk Sultanate
    Befehlshaber
    Timur · al-Nasir Faraj
    Ergebnis
    Timurid victory; Umayyad Mosque and many buildings burned (March 1401); artisans deported to Samarkand.
    Ort
    City of Damascus.
    Was heute erhalten ist
    Umayyad Mosque (restored after the fire).
    Umayyaden-Moschee Zitadelle von Damaskus
    Quellen
  31. Schlacht von Mardsch Dabiq معركة مرج دابق

    Ungefähres Gebiet · Aleppo

    Nördlich von Aleppo besiegte das osmanische Heer Selims I. mit Artillerie und Feuerwaffen die Mamluken; Sultan Qansuh al-Ghauri fiel. Syrien kam für vier Jahrhunderte an die Osmanen.

    Parteien
    Ottoman Empire (with Mamluk defectors and the Ma'n) · Mamluk Sultanate
    Befehlshaber
    Selim I · Hadım Sinan Pasha · Khayr Bey (defected) · al-Ashraf Qansuh al-Ghawri (died in battle) · Janbirdi al-Ghazali
    Ergebnis
    Ottoman victory; death of Sultan al-Ghawri; Ottoman annexation of Syria (and of Egypt in 1517).
    Ort
    Plain of Dabiq, about 44 km north of Aleppo.
    Was heute erhalten ist
    None known.
    Quellen
  32. Schlacht von Maysalun معركة ميسلون

    Ungefähres Gebiet · Rif Dimaschq

    Eine kleine syrische Truppe unter Kriegsminister Yusuf al-Azma versuchte, den französischen Vormarsch auf Damaskus aufzuhalten, und wurde binnen Stunden geschlagen; al-Azma fiel. Maysalun wurde zum Symbol des syrischen nationalen Widerstands.

    Parteien
    France (Army of the Levant) · Arab Kingdom of Syria
    Befehlshaber
    Henri Gouraud · Mariano Goybet · Yusuf al-Azma (killed)
    Ergebnis
    French victory; occupation of Damascus and end of the Arab Kingdom of Syria; beginning of the French Mandate.
    Ort
    Khan Maysalun and Wadi al-Qarn in the Anti-Lebanon, about 25 km west of Damascus.
    Was heute erhalten ist
    Grave/memorial of Yusuf al-Azma at Maysalun, visited during the annual commemoration (Wikipedia).

    Local Wikidata dump holds a battle item Q994316 at 33.5956, 36.0647 that is probably Maysalun, but its identity could not be verified; not used.

    Quellen

Nur auf der Zeitleiste – außerhalb des heutigen Syrien

  • Schlacht bei Immae 272 ADImmae near Antioch, close to Reyhanlı, Hatay (Turkey).
  • Schlacht von Adschnadain 30. Juli 634 (Juli/August 634)Commonly located in Palaestina Prima near Bayt Jibrin (between Ramla and Bayt Jibrin), i.e. in historic Palestine, not in today's Syria.

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