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Olivenhaine in Syrien – Olivenbäume in den Hügeln des Bezirks Afrin, Gouvernement Aleppo

Olivenhaine in Syrien – Olivenbäume in den Hügeln des Bezirks Afrin, Gouvernement Aleppo · Foto: عمرو بن كلثوم · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · Aufnahme 2005

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NaturRedaktionell geprüft

Kurd Dagh

Ortsname auf Arabisch: جبل الأكراد

اسم المكان

جبل الأكراد

محافظة حلب – سوريا

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36.66667, 36.76667

Die Koordinaten sind die des Ortes im Atlas; der Eingang kann abweichen. Vor Ort nachfragen.

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Der Kurd Dagh („Berg der Kurden“) ist ein Bergland im Nordwesten Syriens und in der angrenzenden Türkei, das sich vom Gouvernement Aleppo bis in die Provinz Kilis erstreckt. Hauptort ist Afrin; die Region ist für ihren Olivenanbau bekannt. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Dschabal al-Akrad im Gouvernement Latakia.

Region oder Landschaft. Die Markierung zeigt einen Bezugspunkt, keine Grenze.

Landschaft

Das Bergland gehört nach der englischsprachigen Wikipedia zum nordsyrischen Kalksteinmassiv und setzt die Höhen des westlichen Aintab-Plateaus nach Süden fort; die deutsch- und die arabischsprachige Wikipedia rechnen es zum Taurus. Das Tal des Afrin umschließt es im Osten und Süden und trennt es von der Ebene von Azaz und dem Dschebel Simʿan; im Westen trennt das Tal des Nahr al-Aswad es vom Amanos. Die Höhen liegen zwischen 700 und 1269 m. Die arabischsprachige Wikipedia gibt 55 km Breite und 75 km Länge an, zusammen etwa 3850 km² oder rund 2 % der Fläche Syriens.

Das Klima ist mediterran mit heißen Sommern und kalten, feuchten Wintern; der mittlere Jahresniederschlag im Raum Afrin beträgt nach der arabischen Fassung 546,6 mm. Die Region liegt am Nordwestrand der Arabischen Platte; am 13. August 1822 hatte ein Erdbeben von etwa 7,3 sein Zentrum im Kurd Dagh, 1872 folgte ein weiteres an der Südgrenze des Gebiets Afrin.[1][2][3]

Geschichte

Nach der Şerefname herrschten kurdische Emire von Kilis über das Gebiet. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte es zum Osmanischen Reich und genoss bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine gewisse Autonomie. Mit der Grenzziehung des französischen Mandats wurde es geteilt: Der Norden kam zur Türkei, der Süden blieb unter französischer Verwaltung. Der Kaza Kurd Dagh im Staat Aleppo hatte 1922 21.823 Einwohner; nach der deutschsprachigen Wikipedia kam das Gebiet 1946 zum unabhängigen Syrien. In den 1930er-Jahren ließen sich nach der englischsprachigen Wikipedia aus Dersim geflohene kurdische Aleviten in Mabeta nieder.

Der Name Kurd Dagh ist die osmanische Übertragung von Dschabal al-Akrad. Nach den Quellen wurde der syrische Teil später Afrin genannt, 1977 per Dekret 15801 in „Dschabal al-Uruba“ und danach in „Dschabal Halab“ (Berg Aleppo) umbenannt; der türkische Teil heißt amtlich Kurt Dağı („Wolfsberg“).[1][2][3]

Bedeutung

Die Bevölkerung ist überwiegend kurdisch; die Mehrheit sind sunnitische Muslime hanafitischer Rechtsschule, daneben gibt es Jesiden. Wichtigste Kultur ist die Olive mit nach der arabischsprachigen Wikipedia mehr als 13 Millionen Bäumen; daneben werden Getreide, Gemüse, Baumwolle und Obst angebaut. Traditionelle Gewerbe sind Olivenöl- und Seifenherstellung sowie Handknüpferei; die englischsprachige Wikipedia nennt außerdem die Holzkohleproduktion. Die Wälder, überwiegend Kiefern und Zypressen, gelten als die größten im Gouvernement Aleppo.[1][2][3]

Zeitstrahl

  1. 1822

    Erdbeben der Stärke etwa 7,3 mit Zentrum im Kurd Dagh (13. August).[3]

  2. 1922

    Zählung im Staat Aleppo: 21.823 Einwohner im Kaza Kurd Dagh.[1][3]

  3. 1932

    Französische Schätzung: etwa 43.000 Einwohner im Kaza Kurd Dagh.[3]

  4. 1946

    Das Gebiet wird Teil des unabhängigen Syrien (nach de-Wikipedia).[2]

  5. 1977

    Umbenennung in „Dschabal al-Uruba“ durch Dekret 15801.[1][3]

Dokumentierter Zustand

Aktueller Zustand nicht dokumentiert

Besuch

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Quellen (8)
  1. Wikipedia (en): Kurd Mountain rev. 1369424275 · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
  2. Wikipedia (de): Kurd Dagh rev. 268478862 · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
  3. Wikipedia (ar): جبل الأكراد rev. 75057975 · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
  4. Wikidata · CC0 · 2026-10-30
  5. Wikipedia (es) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
  6. Wikipedia (fa) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
  7. Wikipedia (pl) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
  8. Wikipedia (tr) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
Redaktionell geprüft · Zuletzt geprüft: 2026-10-30. Feld für Feld anhand der zitierten Quellen geprüft (KI-gestützte Redaktion). Fachliche Abnahme ausstehend.
Abgrenzung zu Dschabal al-Akrad (Latakia) laut en beachtet. Zuordnung: en Kalksteinmassiv/Aintab-Plateau vs. de/ar Taurus – beide genannt. Ausdehnung: ar 55 × 75 km und 3850 km² (de ebenfalls 3850 km²); ar nennt an anderer Stelle ca. 100 km Länge und 25–45 km Breite der Höhenzüge – nicht übernommen. Höchster Gipfel: de „Greh Mahsn“, ar „der Große Berg“ (1269 m) – Name nicht übernommen. Umbenennungen nach en/ar; die Bewertung der Namenspolitik (en: Verbot kurdischer Namen; de: „verballhornt“) wurde neutral auf die dokumentierten Fakten reduziert. Ereignisse nach 2011 sind in den Quellen nur angedeutet (Sufi-Gemeinde „vor dem Bürgerkrieg“) und nicht dargestellt. Leere Zensusabschnitte 1994/2001/2004–05 im ar-Pack.

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