
Maalula · Foto: Haubi|Gerhard Haubold · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · Aufnahme 1994
Qalamun-Gebirge
Ortsname auf Arabisch: جبال القلمون
Das Qalamun-Gebirge (arabisch Dschibal al-Qalamun) ist nach der englischsprachigen Wikipedia der nordöstliche Teil des Antilibanon nordöstlich von Damaskus. Die Region ist bekannt für ihre Bergorte, christlichen Heiligtümer und Obstgärten; in einigen Orten wird bis heute Aramäisch gesprochen.
Landschaft
Die englischsprachige Wikipedia lässt das Gebirge vom Barada-Tal im Südwesten bis zur Stadt Hisya im Nordosten reichen. Die arabischsprachige Wikipedia beschreibt es als Gebirgskette im Westen Syriens, die sich von ad-Duraidsch im Süden bis al-Buraidsch im Norden erstreckt, nordwestlich von Damaskus liegt und auch Ostlibanon-Gebirge genannt wird.
Nach der arabischen Fassung ist das Klima im Sommer mild bis kühl; im Winter fällt viel Schnee, der Orte und Gipfel bedeckt. Entlang der Kette gibt es Dutzende natürlicher Quellen und Mineralquellen.[1][2]
Geschichte
Zwischen den Bergen liegen nach der arabischsprachigen Wikipedia zahlreiche Altertümer, Höhlen, in den Fels gehauene Bauten, Tempel sowie historisch bedeutende Klöster, Kirchen und christliche Heiligtümer. Auf dem Gipfel steht nach der englischsprachigen Wikipedia das Cherubim-Kloster bei Saidnaya. Die englischsprachige Wikipedia verweist zudem auf Kampfhandlungen im Bürgerkrieg in den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2017 sowie auf die Evakuierung von Rebellen aus dem östlichen Qalamun.[1][2]
Bedeutung
Zu den Orten des westlichen Qalamun zählen nach der arabischsprachigen Wikipedia unter anderem Zabadani, Wadi Barada, Jabrud, at-Tall, Saidnaya, Maarrat Saidnaya, Ain Minin, Maalula, Rankus, Talfita, Bachʿa, Dschubbadin, an-Nabk, Qara, Dair Atiyya und Assal al-Ward. Im östlichen Teil nennt die englischsprachige Wikipedia al-Qutaifa, an-Nasiriyya, ar-Ruhaiba, Dschairud, Muadamiyat al-Qalamun und ad-Dumair.
Die Bewohner sind nach der arabischen Fassung für den Handel bekannt; in mehreren Orten wird im Alltag noch Aramäisch (Syrisch) gesprochen. Angebaut werden vor allem Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, Äpfel, Feigen und Trauben.[1][2]
Galerie
Dokumentierter Zustand
Aktueller Zustand nicht dokumentiert
Besuch
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Medizinische Hilfe in der Nähe
Luftlinie ab diesem Ort. Daten: OpenStreetMap, Stand 2026-10-30. Betriebsstatus nicht geprüft – vorher anrufen.
Quellen (8)
- Wikipedia (en): Qalamoun Mountains rev. 1264086988 · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
- Wikipedia (ar): جبال القلمون rev. 73616947 · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
- Wikidata · CC0 · 2026-10-30
- Wikipedia (es) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
- Wikipedia (fr) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
- Wikipedia (ru) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
- Wikipedia (sv) · CC BY-SA 4.0 · 2026-10-30
- OpenStreetMap · ODbL · 2026-10-30
Widersprüchliche Abgrenzung: en „nordöstlicher Teil des Antilibanon, nordöstlich von Damaskus, vom Barada-Tal bis Hisya“; ar „nordwestlich von Damaskus, von ad-Duraidsch bis al-Buraidsch, auch Ostlibanon genannt“ (setzt Qalamun mit dem Antilibanon gleich). Wikidata führt zwei Koordinaten (34.0016, 36.8226 und 33.8, 36.4333). Die en-Ortsliste für das westliche Qalamun fehlt im Pack; Ortsnamen westlich aus ar. Kampfhandlungen 2013–2017 nur als Siehe-auch-Titel in en, ohne Details – keine Zeitleiste. Deutscher Name ist Übertragung (kein de-Artikel). Keine Höhenangaben in den Quellen.